Neue Prognose

Rheinpegel steuert auf August-Rekordtief zu


22.09.2026 – 16:54 UhrLesedauer: 2 Min.

Blicj auf den Rheinboulevard in Deutz: Das Niedrigwasser des Rheins ist deutlich sichtbar. (Quelle: IMAGO/Zoonar.com/Gerd Harder/imago)

Noch im August hatte der Rhein in Köln einen historischen Tiefstand erreicht. Nun droht der Pegel erneut, diese Marke zu unterbieten.

Der Rheinpegel in Köln sinkt immer weiter und kommt dem Rekordtief aus dem August gefährlich nahe. Laut Elwis, der Wasserstandsvorhersage des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes, könnte der Pegel laut Abschätzungen auf 48 Zentimeter sinken.

Am Dienstagmittag lag der Rheinpegel zunächst bei 57 Zentimetern und soll dort bis Mittwochmittag auch erstmal verharren. Erst gegen späten Nachmittag fällt er dann auch 56 Zentimeter.

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In der Nacht zu Donnerstag (24. September) fällt der Pegel dann weiter auf 55 Zentimeter. Im Verlauf des Tages verliert er an drei Zentimetern und liegt am Abend nur noch bei 52 Zentimetern. Abschätzungen zufolge geht es dann am Freitag (25. September) weiter abwärts.

Während am Vormittag ein Rheinpegel von 51 Zentimetern erwartet wird, sinkt dieser über den Mittag. Bis zum Abend auf nur noch 49 Zentimeter ab. Am Samstag könnte er dann weiter auf nur noch 48 Zentimeter fallen.

Niedrigwasser macht sich bei der Schifffahrt bemerkbar

Erst im August hatte der Rhein in Köln einen historischen Tiefstand erreicht. In der Nacht zum 16. August sank der Pegel auf nur noch rund 45 Zentimeter. Der frühere Tiefstwert von 69 Zentimetern aus dem Oktober 2018 wurde seitdem mehrmals unterschritten.

Der Rhein ist in Köln so niedrig wie schon lange nicht mehr. (Quelle: IMAGO/Christopher Adolph/imago)

Ein niedriger Pegel ist dabei weit mehr als nur eine Zahl. Für die Schifffahrt bedeutet weniger Wasser häufig auch weniger Ladung: Frachtschiffe können bei geringerer Wassertiefe nicht so tief im Rhein liegen und müssen deshalb teilweise mit reduzierter Fracht fahren.

Auch touristische Verbindungen waren zuletzt betroffen. Die Reederei Köln-Düsseldorfer musste mehrere Fahrten zwischen Köln, Bonn, Koblenz und Rüdesheim absagen.

Besonders deutlich zeigten sich die Folgen bei der Fähre „Krokodil“ zwischen Köln-Weiß und Zündorf. Sie musste ihren Betrieb am 12. August vorübergehend einstellen.

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