Drama um Buckelwal Timmy

Meeresmuseum überrascht mit Aussage


Aktualisiert am 15.04.2026 – 18:10 UhrLesedauer: 3 Min.

Burkard Baschek, Direktor des Deutschen Meeresmuseums in Stralsund (Archivbild): Er wurde nicht in den neuen Rettungsversuch eingebunden. (Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa)

Eine private Initiative will Buckelwal Timmy retten. Das Meeresmuseum ist in die Pläne nicht eingebunden. Alle Entwicklungen im Newsblog.

t-online-Leser haben mit gemischten Gefühlen auf die neue Rettungsaktion für Buckelwal Timmy reagiert. Viele Menschen sind der Meinung, die Aktion hätte schon deutlich früher begonnen werden müssen. Es gibt aber auch die Meinung, den Wal in Ruhe sterben zu lassen. Lesen Sie hier weitere Stimmen zum Drama um den Buckelwal.

17.30 Uhr: Angesichts der Anfeindungen in den sozialen Medien wegen des Umgangs mit dem gestrandeten Buckelwal hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zur Mäßigung aufgerufen. Er habe keinen Rat zum Vorgehen bei dem vor der Insel Poel festsitzenden Tier zu geben, „nur die Bitte zu äußern, dass Anfeindungen, wie wir sie gegenwärtig in den sozialen Medien gerade auch gegenüber den Meeresexperten hören, dass wir die schleunigst unterlassen“, sagte Steinmeier in Stralsund. Steinmeier führt seine Amtsgeschäfte diese Woche drei Tage lang von Stralsund aus – als 18. Station der Reihe Ortszeit Deutschland, mit der der Bundespräsident Eindrücke abseits der Metropolen sammeln will.

17.01 Uhr: Das Deutsche Meeresmuseum war nach eigenen Angaben nicht in das neue Rettungskonzept eingebunden. „Die Fachleute erfuhren davon aus der Pressekonferenz“, teilte die Einrichtung am Nachmittag mit.

Am Wochenende hatte der Direktor des Deutschen Meeresmuseums, Burkard Baschek, Zweifel an einer Lebendrettung geäußert. Dazu sei der Wasserstand zu niedrig und die Kräfte des Wals zu gering. „Eine neue Lagebewertung gibt es seitens der Stiftung Deutsches Meeresmuseum nicht“, heißt es jetzt in der Mitteilung.

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