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Home » Regen-Prognose macht Hoffnung – Detail „tückisch“
Panorama

Regen-Prognose macht Hoffnung – Detail „tückisch“

MitarbeiterBy MitarbeiterAugust 17, 2026
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Meteorologe gibt Prognose ab

„Markanter Wetterwechsel“: Unwetter bahnen sich an


Aktualisiert am 17.08.2026 – 15:12 UhrLesedauer: 3 Min.

Heftige Unwetter wüten in Sachsen (Archivbild): Auch in der neuen Woche sind wieder Unweter möglich, insbesondere in Süddeutschland.Vergrößern des Bildes

Heftige Unwetter wüten in Sachsen (Archivbild): Auch in der neuen Woche sind wieder Unwetter möglich, insbesondere in Süddeutschland. (Quelle: IMAGO/Bernd März/imago-images-bilder)

Waldbrände wüten in mehreren Teilen Europas, auch in Deutschland. Ein Wetterexperte prognostiziert zwar Regen, doch ein kritischer Faktor bleibt.

Menschen werden evakuiert, Feuerwehren sind im Dauereinsatz, Politiker sprechen von einer „katastrophalen“ Lage: Die Brände an mehreren Orten haben sich in den vergangenen Tagen teils deutlich ausgebreitet und sich durch die extrem trockenen Wälder und Böden in Richtung von Wohnhäusern gefressen, etwa im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn nahe der deutschen Stadt Monschau. Der Diplom-Meteorologe Dominik Jung hat allerdings eine gute Nachricht: „Wir stecken mitten in einem markanten Wetterwechsel“, teilt er t-online mit. Das Wetter spiele den Feuerwehrleuten in die Karten.

Zum Wochenbeginn hat eine Kaltfront an Einfluss auf das Wetter in Deutschland gewonnen. In einer nordwestlichen Strömung gelangt kühle Luft ins Land – Tief „Nora“ über dem Atlantik pumpt zudem Regen nach Deutschland. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet vom Südschwarzwald über Oberschwaben bis hinüber nach Südostbayern sowie in der östlichen Mitte mit Gewittern und Starkregen. Innerhalb kurzer Zeit seien bis zu 30 Liter Regen pro Quadratmeter möglich. Am frühen Montagnachmittag galten für Teile Bayerns und Sachsens bereits amtliche Gewitterwarnungen. Dazu erwartet der DWD maximal 27 Grad im Südwesten, für den Rest des Landes deutlich weniger.

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Warnkarte des DWD (Stand 13.50 Uhr): In Teilen Bayerns und Sachsens gelten amtliche Gewitterwarnungen.Vergrößern des Bildes
Warnkarte des DWD (Stand 13.50 Uhr): Für Teile Bayerns und Sachsens gelten amtliche Gewitterwarnungen. (Quelle: DWD)

Wetter in Deutschland: Wind bleibt zentrales Problem

Für die Waldbrandregionen sieht Wetterexperte Jung eine „spürbare Entlastung“. Ab Dienstag werde der Regen noch einmal intensiver, besonders Richtung Ende der Arbeitswoche seien kräftige Niederschläge zu erwarten. Der Regen komme „zur rechten Zeit“, so Jung.

Allerdings: „Der kritische Faktor bleibt der Wind“, warnt Jung. Gerade im Hohen Venn in Belgien nahe dem Ort Monschau drehe er fast unberechenbar – „teils um 360 Grad innerhalb eines Tages“, merkt Jung an. Das erschwere die Löscharbeiten immens.

Die Waldbrände konnten sich vor allem deshalb so schnell ausbreiten, weil die Böden vielerorts trocken wie Zunder sind. Auch die angekündigten Regenfälle änderten an diesem Umstand grundsätzlich erst einmal nichts, betont der Experte. „Nach wochenlanger Dürre sind die Böden knochentrocken, oft bis in tiefere Schichten. Ein einzelner Schauer benetzt zunächst nur die Oberfläche und verdunstet rasch wieder“, so Jung. „Besonders tückisch“ sei das im Hohen Venn: Torfbrände könnten sich unterirdisch über Wochen weiterfressen, selbst wenn es an der Oberfläche längst geregnet habe. Es brauche „ergiebigen, flächigen Landregen über mehrere Tage, der wirklich in den Boden einsickert“, so Jung.

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