Anfänger sollten sich langsam an das Barfußerlebnis herantasten. Am Anfang sollten kurze Spaziergänge auf Barfußpfaden stehen, die ersten richtigen Wanderungen sollten nach Meinung von Experten nicht länger als zwei Stunden dauern. Auf naturbelassenen Wald- und Feldwegen mit Gras, Sand oder Erde lässt es sich am besten barfuß wandern. Vorsicht ist bei Kieswegen geboten. Schotterwege sind ungeeignet.
Die ideale Temperatur liegt bei 20 bis 25 Grad Lufttemperatur. Aber auch bei geringeren Temperaturen riskieren geübte Barfußwanderer keine laufende Nase: Die Krankenkasse AOK weist darauf hin: „Barfußlaufen steigert die Erkältungsgefahr nicht, sondern fördert die körpereigene Temperaturregulierung und kann sich so positiv auf das Immunsystem auswirken.“
Beim Wandern selbst ist es wichtig, die Füße hoch genug anzuheben und auf keinen Fall zu schlurfen. Die Augen sollten immer wieder auf den Weg gerichtet sein, um Hindernisse zu erkennen und Verletzungen vorzubeugen. Bergab sollten Sie langsamer gehen, um die Fußgelenke zu schonen. Wer die Barfußwanderung nicht durchhält, kann sich mit ein paar leichten Schuhen im Rucksack retten.











