„Nicht mehr wettbewerbsfähig“
Novartis schließt deutsches Werk
05.05.2026 – 11:03 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein großer Pharmakonzern schließt ein Werk in Deutschland. 220 Arbeitsplätze sind betroffen.
Der Schweizer Pharmakonzern Novartis schließt ein Werk in Deutschland. Der Produktionsstandort im südlichen Baden-Württemberg soll bis Ende 2028 schließen, teilte das Unternehmen mit.
Betroffen sind 220 Arbeitsplätze, die abgebaut werden sollen. Man verständige sich nun mit den Arbeitnehmervertretungen. Der Standort, an dem Tabletten und Kapseln hergestellt werden, sei nicht mehr wettbewerbsfähig, heißt es. Man bekenne sich aber weiter zum Standort Deutschland.
Steffen Lang, President Operations bei Novartis, erklärte: „Wir sind uns der Unsicherheit bewusst, die diese Ankündigung für unsere Kolleginnen und Kollegen am Standort Wehr mit sich bringt. Wir werden während des gesamten Prozesses eng, transparent und respektvoll mit unseren Mitarbeitenden sowie mit der Gemeinde Wehr zusammenarbeiten.“
Im vergangenen Jahr machte das Unternehmen mit Sitz im schweizerischen Basel 46,6 Milliarden Euro Umsatz. In Deutschland beschäftigt Novartis über 2.600 Mitarbeitende an aktuell sechs Standorten.
