Jahrestag des Überfalls

„Leben für immer verändert“: Carmen Geiss erinnert an Horrornacht


15.06.2026 – 03:29 UhrLesedauer: 2 Min.

Carmen und Robert Geiss: Das Paar wurde im vergangenen Jahr brutal überfallen. (Quelle: IMAGO / SKATA)

Ein Jahr ist es her, dass Bewaffnete in die Villa der Geissens eindrangen. Nun erinnert Carmen Geiss mit einem Video an die Tatnacht.

Genau ein Jahr ist es her, dass vier maskierte Männer in die Villa des Kölner Unternehmer-Paares Carmen und Robert Geiss in Saint-Tropez eindrangen und das Ehepaar mit Waffen bedrohten. Zum Jahrestag hat sich Carmen Geiss nun auf Instagram gemeldet – mit einem emotionalen Statement und einem Ausschnitt aus den Überwachungskameras der Tatnacht, der einen der Täter zeigt.

„Die Nacht vom 14. auf den 15. Juni wird für immer in meinem Herzen bleiben“, schreibt die 60-Jährige. „22 Minuten voller Angst, Hilflosigkeit und Ungewissheit. 22 Minuten, die unser Leben für immer verändert haben.“

Carmen Geiss: „Ich denke daran, dass wir überlebt haben.“

Der Überfall vom 14. Juni 2024 war für die Kölner TV-Familie ein Albtraum: Die Einbrecher drangen über eine Terrassentür ins Wohnzimmer ein, zielten mit Waffen auf das Ehepaar und gingen brutal vor. Carmen Geiss wurde bis zur Ohnmacht gewürgt, dabei riss eine erst wenige Tage alte Operationsnarbe an ihrem Hals wieder auf. Robert Geiss wurde zu Boden gedrückt und getreten. 22 Minuten dauerte der Überfall – bis Robert Geiss die Täter mit einem Trick in die Flucht schlug, indem er Bodyguards im Haus vortäuschte. Inzwischen sind mehrere der Täter in Haft und auch die Kölner Polizei hat sich zu dem Fall geäußert.

Empfohlener externer Inhalt
Instagram

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Instagram-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Instagram-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

In ihrem Post blickt Carmen Geiss nicht nur auf die Angst zurück, sondern auch auf das, was die Familie daraus mitgenommen hat. „Heute, ein Jahr später, denke ich nicht nur an die Angst zurück. Ich denke daran, dass wir überlebt haben. Dass wir trotz allem noch hier sind. Dass wir uns nicht haben brechen lassen.“

Und weiter: „Man kann Menschen bedrohen, verletzen oder ihnen Dinge nehmen. Aber man kann ihnen nicht ihren Mut, ihre Liebe zur Familie und ihren Lebenswillen nehmen.“

Share.
Exit mobile version