Audienz am Petersplatz
Papst eilt erschöpften Pilger zu Hilfe
Aktualisiert am 28.05.2026 – 03:52 UhrLesedauer: 2 Min.
Papst Leo XIV. hat seine Generalaudienz kurz unterbrochen. Er half einem Gläubigen, der offenbar zusammengebrochen war.
Bei einem Vorfall auf dem St. Petersplatz ist Papst Leo XIV. selbst eingeschritten. Er gab am Mittwochvormittag eine Audienz, die Pilger standen an, um ihm die Hände zu schütteln. Videos zeigen, wie einer der Gläubigen offenbar in Ohnmacht fällt.
Papst Leo zögerte nicht und ging umgehend auf den Pilger zu. Er kniete sich neben ihn hin, Helfer des Vatikans kamen ebenfalls hinzu. Jemand setzte dem Erschöpften eine Kappe auf. Nach italienischen Medienberichten wurde der Mann dann zunächst mit einem Sonnenschirm geschützt und dann in einem Rollstuhl weggefahren.
Hitzewelle in Italien
Später setzte Leo XIV. seine Audienz fort. Wie in vielen Städten Europas herrscht auch in Rom gerade große Hitze. Für Dienstag und Mittwoch war in Rom, Florenz, Turin und Bologna die Alarmstufe Rot von den Behörden ausgerufen worden. Die Behörden warnten, dass die gefühlte Temperatur in den betroffenen Städten auf bis zu 35 Grad Celsius steigen könnte, berichtet das italienische Portal „ilsole24ore“.
Jeden Mittwoch empfängt der Papst Gläubige und Pilger aus aller Welt – bei gutem Wetter auf dem Petersplatz, bei schlechtem Wetter in der Audienzhalle Paul VI. Seit der Wahl von Papst Leo XIV. im Mai 2025 verfolgen Hunderttausende Besucher jährlich diese öffentlichen Begegnungen, bei denen das Kirchenoberhaupt Katechesen hält, Gebete spricht und Gläubige persönlich begrüßt.
Wer an einer Generalaudienz teilnehmen möchte, benötigt ein kostenloses Ticket, das über die Präfektur des Päpstlichen Hauses angefordert werden kann. Die Veranstaltung beginnt in der Regel um 9.30 Uhr und dauert etwa zwei Stunden. Nach der Katechese – die in mehreren Sprachen zusammengefasst wird – fährt der Papst traditionell durch die Menge, um Gläubige zu begrüßen.










