Eilmeldung
Olympia in NRW: Offizielles Ergebnis steht fest
Aktualisiert am 20.04.2026 – 12:04 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Deutsche Olympische Sportbund hat am Montagvormittag das offizielle Endergebnis des Bürgerentscheids in Nordrhein-Westfalen zur Olympia-Bewerbung „KölnRheinRuhr“ bekannt gegeben.
Bei Bürgerentscheiden in Nordrhein-Westfalen hat sich nach vorläufigem Endergebnis eine Mehrheit für eine Bewerbung der Region „KölnRheinRuhr“ um Olympische und Paralympische Spiele ausgesprochen. Wie der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) einen Tag nach Abschluss der Abstimmungen mitteilte, stimmten 66,0 Prozent für eine Bewerbung für die Jahre 2036, 2040 oder 2044.
In der sogenannten „Leading City“ Köln zog sich die Auszählung der Stimmen bis in den frühen Morgen. In 16 von 17 Kommunen kam die erforderliche Zustimmung zusammen. Nur in Herten, wo gemeinsam mit Recklinghausen Mountainbike-Wettbewerbe geplant waren, beteiligten sich zu wenige Menschen. Damit ist die Stadt nicht mehr Teil der NRW-Bewerbung.
NRW ist nach München der zweite deutsche Olympia-Bewerber mit Rückendeckung aus der Bevölkerung. In der bayerischen Landeshauptstadt hatten sich im vergangenen Herbst 66,4 Prozent für eine Bewerbung ausgesprochen. „Das ist ein weiteres starkes Signal an das IOC: Menschen in Deutschland wollen die Spiele! Jetzt drücken wir die Daumen, dass wir auch das nächste Referendum in Hamburg gewinnen“, sagte Sport-Staatsministerin Christiane Schenderlein (CDU). Hamburg stimmt Ende Mai ab, Berlin verzichtet auf einen solchen Entscheid.
Die Zustimmung zur Bewerbung ist noch keine Entscheidung für Sommerspiele in NRW. Der DOSB bewertet alle Kandidaten mithilfe einer Matrix, in die auch die Ergebnisse der Bürgerentscheide einfließen, und entscheidet am 26. September über den deutschen Bewerber. Bis Anfang Juni können alle Bewerberstädte ihre Konzepte noch nachbessern.
