Bei Spektakel in Paris
Neuer parierte nicht ein einziges Mal
29.04.2026 – 10:11 UhrLesedauer: 2 Min.
Im Hinspiel zwischen PSG und dem FC Bayern glänzen vor allem die beiden Offensivreihen. Manuel Neuer beschert dies eine historische Marke.
Der FC Bayern und Paris Saint-Germain haben am Dienstagabend ein Halbfinale geliefert, wie es die Champions League zuvor noch nie gesehen hat. Die Pariser gewannen das Neun-Tore-Spektakel in der französischen Hauptstadt mit 5:4, zum ersten Mal in der langjährigen Geschichte der „Königsklasse“ fielen derart viele Treffer in einem einzigen Halbfinale.
Was die neutralen Zuschauer weltweit begeisterte, dürfte vor allem die beiden Torhüter gestört haben. Manuel Neuer ging sogar mit einer historischen Negativmarke aus dem Kracher heraus. Wie der US-amerikanische Fernsehsender ESPN berichtet, ist er der erste Torhüter in den jüngsten 16 Champions-League-Spielzeiten, der mindestens fünf Gegentore kassiert und zugleich keine einzige Parade vorweist.
„Fünf Gegentore stören eine Defensive und den Torhüter natürlich, das ist klar“, sagte Neuer nach dem Schlusspfiff. Zwölf Schüsse gaben die PSG-Profis ab, fünf davon kamen aufs Tor – und landeten zugleich im Netz. „Wir können es hinten besser machen, als wir es heute getan haben“, führte Neuer aus. Dabei sprach er zu Recht vom kompletten Defensivverbund, denn bei den Gegentoren war der Schlussmann weitestgehend machtlos. Das spiegelt sich nicht zuletzt in seiner t-online-Spielnote wider.
Für das Rückspiel muss Trainer Vincent Kompany seiner gesamten Defensive Lösungen mit an die Hand geben, um sich gegen die schnelle PSG-Offensive besser zu wehren. „Was wir noch verbessern müssen, ist unsere Restverteidigung“, sagte der FCB-Coach nach dem Spiel in Paris. „Da haben wir nicht immer gut ausgesehen und unseren Gegner zu leicht kontern lassen.“ Zugleich werden die Münchener erneut ihre offensiven Qualitäten zeigen müssen. „Wir müssen zu Hause gewinnen“, weiß Kompany.










