Ihr Leben mit Krebs
Patrice Aminati: „Ich lebe in einer starken Abhängigkeit“
17.06.2026 – 15:53 UhrLesedauer: 2 Min.
Vor drei Jahren bekam Patrice Aminati die Diagnose Krebs. Seitdem ist das Leben der 31-Jährigen nicht mehr so, wie es einmal war.
Kurz nach der Geburt ihres Kindes wurde bei Patrice Aminati schwarzer Hautkrebs festgestellt. Mittlerweile hat die Krankheit in mehrere Organe gestreut. Sie gilt als unheilbar krank. Trotzdem hat sie die Lust am Leben nicht verloren, wie sie wiederholt betonte. Jetzt hat sich die Influencerin ganz deutlich zu ihrem Alltag geäußert und verraten, wie eingeschränkt sie wirklich ist.
„Ich lebe in einer neuen, starken Abhängigkeit und versuche trotzdem, so unabhängig wie möglich zu bleiben“, sagte Aminati im Rahmen einer Veranstaltung mit dem Titel „Krebstalk“ organisiert von der „Bild“-Zeitung. Bei vielen alltäglichen Handlungen sei sie auf Hilfe angewiesen, könne zum Beispiel kein Auto fahren, Einkäufe oder Papierkram erledigen.
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Unterstützung erfährt Aminati von ihren Eltern, bei denen sie zusammen mit ihrer dreijährigen Tochter eingezogen ist, nachdem sie sich von Ehemann und Moderator Daniel Aminati getrennt hatte. Ihre Mutter fahre sie überallhin, ihr Vater kümmere sich um Besorgungen und andere wichtige Dinge im Alltag. „Dieses Netz ist absolut unabdingbar, ich bin selbst zu vielem gar nicht mehr in der Lage“, verriet sie.
Sie wisse genau, dass sie sich beispielsweise nach der Veranstaltung ins Auto legen werde, sich die Perücke herunterziehen und erst einmal so erschöpft sein würde, dass sie nicht mehr reden könne. „Drei Jahre Therapie und Abhängigkeit sind irgendwann ermüdend, traurig“, sagte sie. Trotzdem sei ihr Leben lebenswert. Ihr Rat für andere Betroffene: Dinge sofort zu tun und nicht auf den richtigen Moment zu warten.
Obwohl sich ihr Leben komplett verändert hat und manche Dinge nicht mehr möglich seien, zum Beispiel könne sie keine weiteren Kinder mehr bekommen, trauere sie der Zeit vor der Diagnose nicht hinterher. „Ich weiß das Leben viel besser zu schätzen“, stellte Patrice Aminati klar.










