Close Menu
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Gerade angesagt

Unfall nach Brems-Provokation: Wer haftet dann?

September 15, 2026

Abbuchung von „Digital River Ireland“: Das steckt dahinter

September 15, 2026

Braunschweiger Lokal trägt Tim Mälzers Handschrift – Michelin empfiehlt es

September 15, 2026

Mutmaßliche Mitglieder von Eritrea-Terrorgruppe festgenommen

September 15, 2026

Ex-Frankfurter in Frankreich nach drei Monaten entlassen

September 15, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest
Deutsch Sprechen
Abonniere jetzt
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Deutsch Sprechen
Home » Mutmaßliche Mitglieder von Eritrea-Terrorgruppe festgenommen
Politik

Mutmaßliche Mitglieder von Eritrea-Terrorgruppe festgenommen

MitarbeiterBy MitarbeiterSeptember 15, 2026
Share Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Bundesanwaltschaft

Mutmaßliche Mitglieder von Eritrea-Terrorgruppe festgenommen

Aktualisiert am 15.09.2026 – 18:37 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Ein Ermittlungsrichter am BGH hat die Haftbefehle erlassen. (Quelle: René Priebe/dpa/dpa-bilder)

Bei Veranstaltungen mit Eritrea-Bezug kam es in Deutschland mehrfach zu Krawallen. Die Bundesanwaltschaft sieht eine Terrorgruppe dahinter – und lässt zwei mutmaßliche Mitglieder festnehmen.

Die Bundesanwaltschaft hat zwei mutmaßliche Mitglieder einer in Deutschland aktiven eritreischen Terrorgruppe in der Nähe von Saarbrücken und in Stuttgart festnehmen lassen. Die Karlsruher Behörde wirft den Männern die Mitgliedschaft in einer inländischen terroristischen Vereinigung vor. Ein Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof erließ Haftbefehle, wie ein Sprecher der Bundesanwaltschaft sagte. Die Beschuldigten kamen in Untersuchungshaft.

Das erklärte Ziel der international vernetzten Vereinigung „Brigade N’Hamedu Deutschland“ ist es laut Bundesanwaltschaft, die Regierung in Eritrea zu stürzen. Dieses Ziel habe sie in Deutschland durch Gewalt bei Veranstaltungen von Anhängern der eritreischen Regierung verfolgt. „Dabei erachteten die Mitglieder der Vereinigung Gewalt gegen deutsche staatliche Institutionen und Repräsentanten der Staatsgewalt – beispielsweise Polizeikräfte, die zum Schutz der Veranstaltungen eingesetzt wurden – als legitimes Mittel“, so die Behörde.

Bundesweite Razzia im März 2025

Im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen die Gruppe hatte die Bundesanwaltschaft im März 2025 19 Objekte in Hessen, Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz durchsuchen lassen. Auch in Dänemark fand eine Durchsuchung statt. Nach damaligen Angaben waren 200 Beamte des Bundeskriminalamts und Polizeikräfte der Länder im Einsatz. Festgenommen wurde damals keiner.

Hintergrund sind die Ausschreitungen am Rande von Eritrea-Festivals in Gießen im Sommer 2022 und 2023 sowie eines Seminars eines eritreischen Vereins im September 2023 in Stuttgart. Die Eritrea-Festivals in Gießen wurden vom Zentralrat der Eritreer in Deutschland organisiert, der als regierungsnah gilt. Kritiker werfen den Festivalorganisatoren vor, Propaganda für die eritreische Regierung zu betreiben, was die Veranstalter bestreiten.

Die beiden festgenommenen Männer – ein eritreischer und ein deutscher Staatsangehöriger – sollen maßgeblich an dem Aufbau der Strukturen der „Brigade N’Hamedu Deutschland“ sowie an der Organisation der gewaltsamen Aktionen beteiligt gewesen sein. Der Eritreer war demnach zeitweise Generalsekretär, der Deutsche erster Vorsitzender der Gruppe.

Kritik an autoritärer Regierung in Eritrea

Das Land am Horn Afrikas mit rund vier Millionen Einwohnern ist durch systematische Repressionen, Gewalt und die Verweigerung grundlegender Menschenrechte geprägt. Die autoritäre Regierung von Präsident Isaias Afwerki unterdrückt nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen wie Human Rights Watch und Amnesty International die Bevölkerung durch Zwangsarbeit, erzwungene Wehrpflicht sowie eingeschränkte Meinungs-, Glaubens- und Pressefreiheit.

Zudem gibt es Berichte über großflächige Massaker, außergerichtliche Hinrichtungen und sexuelle Gewalt durch Sicherheitskräfte. Die Regierung des Ein-Parteien-Staats, in dem keine Wahlen abgehalten werden, weist die Vorwürfe als politisch motiviert zurück.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Ähnliche Neuigkeiten

Politik

Linnemann dringt auf strengere Regeln für Medizin-Cannabis

September 15, 2026
Politik

Bremens Landeschef warnt Union vor Niedergang

September 15, 2026
Politik

Ticketschranken am Bahngleis? Minister offen – Opposition zweifelt

September 15, 2026
Politik

AfD kann 235 Parlamentssitze nicht besetzen

September 15, 2026
Politik

Merz und die „indirekte Vertrauensfrage“? Quatsch, heißt es aus CDU

September 15, 2026
Politik

Merz beruft Sitzung der CDU-Spitze am Wahlabend ein

September 15, 2026

Abonnieren Sie Neuigkeiten

Erhalten Sie die neuesten Nachrichten und Updates aus Deutschland direkt in Ihren Posteingang.

Redakteurfavoriten

Abbuchung von „Digital River Ireland“: Das steckt dahinter

September 15, 2026

Braunschweiger Lokal trägt Tim Mälzers Handschrift – Michelin empfiehlt es

September 15, 2026

Mutmaßliche Mitglieder von Eritrea-Terrorgruppe festgenommen

September 15, 2026

Ex-Frankfurter in Frankreich nach drei Monaten entlassen

September 15, 2026

So riskieren neue Schulden teure Kredite und Inflation

September 15, 2026
Neueste Beiträge

Gäste am 15. September 2026

September 15, 2026

Lange Nacht für Condor-Reisende – wegen Sekunden

September 15, 2026

Warum werden manche Menschen so alt?

September 15, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Deutsch Sprechen. All Rights Reserved.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Geschäftsbedingungen
  • Kontakt

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.