„Schockierend echt“
Lola Weippert berichtet über erschütternde Erfahrungen
14.04.2026 – 18:56 UhrLesedauer: 2 Min.
Wie erleben Frauen digitale Gewalt? In ihrem neuen Podcast berichten Lola Weippert und Vanessa Mai von persönlichen Grenzerfahrungen.
In der Debatte über digitale Gewalt gegen Frauen berichtet Moderatorin Lola Weippert von persönlichen Erfahrungen mit gefälschten Pornovideos. „Ich habe meine Pornos gesehen. Die sind schockierend echt. Das ist einfach eine digitale Vergewaltigung, die du da erlebst. Und du kannst nichts dagegen tun“, sagt die 30-Jährige in ihrem neuen Podcast mit Sängerin Vanessa Mai. Er heißt „Schön Laut“; die erste Folge wurde an diesem Dienstag veröffentlicht.
Weippert beklagt im Gespräch mit Mai, wie weit das Problem verbreitet sei. „Ich kenne keine Frau, die noch keinen Übergriff erlebt hat. Keine einzige Frau. Und es muss sich was ändern.“
Die 33-jährige Mai berichtet von ihren eigenen, verstörenden Erlebnissen: „Ich habe mal Autogramme, Bilder bekommen mit nacktem Körper und meinem Gesicht drauf. Das sollte ich unterschreiben. Ich will gar nicht wissen, wie viel es von mir gibt. Ich habe da keine Nachrecherche betrieben.“
„Ungefiltert, ehrlich und tabulos“ sei der Podcast, heißt es in der Pressemitteilung – und auch humorvoll. So berichtete Mai, dass sie länger ein und dasselbe Fieberthermometer mit ihrem Hund geteilt hat – jedoch „nicht gleichzeitig“, wie sie betonte. Es sei natürlich jedes Mal desinfiziert worden. Aber die Leute seien sehr geschockt gewesen, als sie davon erzählt habe. „Also, für mich ist es jetzt nicht schlimm.“
Lola Weippert berichtete zudem von ihrer Trennung. Vor wenigen Wochen habe sich ihr Freund von ihr getrennt. Ihre Beziehung hatte die Moderatorin im Mai vergangenen Jahres öffentlich gemacht.











