„Kein Mensch gibt gerne ab“
Steuerflucht: Marlene Lufen rechnet mit Dubai-Auswanderern ab
03.06.2026 – 19:36 UhrLesedauer: 1 Min.
Dass wohlhabende Menschen Deutschland verlassen, um Steuern zu sparen, kann Marlene Lufen nicht nachvollziehen. Die Sat.1-Moderatorin macht ihrem Ärger Luft.
In ihrem Podcast „M wie Marlene“ hat Marlene Lufen ein Thema angesprochen, das sie persönlich beschäftigt: Steuerflucht. Wohlhabende Menschen, die sich in Deutschland „verbrüdern“ und das Land verlassen wollten, um Steuern zu sparen, könne sie nicht verstehen, sagte die „Frühstücksfernsehen“-Moderatorin.
Lufen selbst machte dabei keinen Hehl aus ihrer eigenen Natur: „Kein Mensch möchte gerne was abgeben, ich auch nicht – aber ich glaube an die Idee des Steuerzahlens.“ Außerdem frage sie sich: „Wo wollen sie denn hin?“
„Ist vielleicht doch gar nicht so perfekt“
Marlene Lufen betonte zwar, jeder Mensch solle „das machen, was er möchte“. Gleichzeitig verwies sie auf Bekannte, die nach Mallorca ausgewandert seien und dort festgestellt hätten, dass der Winter auf der spanischen Insel „auch nicht so richtig“ sei. Auch Dubai nannte Lufen als Beispiel: „Da hat sich jetzt auch rausgestellt: Ist vielleicht doch nicht so ganz perfekt.“
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Zu Gast war Zukunftsforscherin Florence Gaub. Die Nato-Militärstrategin teilte Lufens Haltung und nannte die Debatte „super nervig“. Sie erklärte, sie bleibe „da, wo meine Liebsten sind, weil wir gehen durch diesen Mist wenn dann zusammen“.
Wer glaube, anderswo besser aufgehoben zu sein, täusche sich ihrer Ansicht nach: „Dann wandert halt aus nach Lateinamerika.“ Den Kontinent bezeichnete Gaub als denjenigen „mit der höchsten Kriminalitätsrate der Welt“ und ergänzte: „Da fällt mir auch nichts mehr ein.“










