Stellungnahme der Linken-Politikerin
Eralp: „Werde mich nicht einschüchtern lassen“
Aktualisiert am 29.10.2026 – 12:27 UhrLesedauer: 1 Min.
Der „Spiegel“ veröffentlicht einen internen Vermerk der Linken-Politikerin Eralp. Darauf kommen Rückzugsforderungen aus Union und SPD. Nun erklärt sich die Linken-Politikerin.
Die Spitzenkandidatin der Berliner Linken, Elif Eralp, hat am Donnerstag Kritik an ihrem Führungsstil zurückgewiesen. „Ich sage ganz klar: Ich werde mich nicht einschüchtern lassen“, erklärte Eralp in einer eigens anberaumten Pressekonferenz im Berliner Abgeordnetenhaus. Sie und ihre Partei „werden Gewalt konsequent vorgehen“, so die Linken-Politikerin.
Aus Union und SPD waren deshalb Rückzugsforderungen laut geworden. So hielt der frühere Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (SPD), Eralp für „erpressbar“.
Volker Beck, Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), erklärte. „Wer die Sicherheit dieser Stadt und ihrer Menschen in die Hände der Linken legt, gefährdet Menschenleben.“
Die Linke hatte die Berliner Abgeordnetenhauswahl im September gewonnen. Grüne und SPD haben sich nach dem Abschluss von Sondierungsgesprächen bereits für Koalitionsverhandlungen ausgesprochen. Die Berliner Linke entscheidet darüber am Samstag bei einem Parteitag.