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Home » Köln und Hamburg legen besonders stark zu
Wirtschaft

Köln und Hamburg legen besonders stark zu

MitarbeiterBy MitarbeiterJuli 20, 2026
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Köln und Hamburg legen besonders stark zu

Neue Auswertung

Mieten steigen deutlich: In diesen Städten wird es besonders teuer

Aktualisiert am 20.07.2026 – 10:58 UhrLesedauer: 2 Min.

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Mehrparteienhaus: In Berlin haben die Mieten nur leicht zugelegt, in anderen Städten deutlich stärker. (Symbolbild) (Quelle: Soeren Stache/dpa/dpa-bilder)

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Das Mietangebot schrumpft spürbar, die Angebotsmieten ziehen bundesweit an. In Köln und Hamburg fällt der Anstieg besonders kräftig aus.

Wohnen zur Miete ist in Deutschland laut dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zuletzt deutlich teurer geworden. Die Angebotsmieten lagen im zweiten Quartal bundesweit vier Prozent höher als im Vorjahreszeitraum.

Besonders stark stiegen sie in Großstädten außerhalb der größten Metropolen. Dort betrug der Zuwachs 4,9 Prozent. Zwischen den großen Städten gibt es dem IW zufolge erhebliche Unterschiede. In Köln kletterten die Angebotsmieten um 7,9 Prozent, in Hamburg um 5,5 Prozent. Deutlich geringer fielen die Steigerungen in Stuttgart (plus 0,9 Prozent) und Berlin (plus 1 Prozent) aus.

Das Mietangebot ist den Experten zufolge vielerorts deutlich geschrumpft. Die Zahl der Inserate liegt demnach knapp zwölf Prozent unter dem Niveau von Anfang 2022. Besonders ausgeprägt ist die Verknappung in vielen Großstädten. In Hamburg wurde das Mietangebot mehr als halbiert, in Frankfurt am Main gibt es 43 Prozent weniger Inserate.

IW-Immobilienökonom Pekka Sagner sieht dafür vor allem einen wesentlichen Grund. Viele Menschen verblieben in Wohnungen, die nicht zu ihrer Lebenssituation passten und zu groß oder zu klein seien, weil sie ihre günstigen Mieten nicht aufgeben wollten.

Kaufmarkt: Viele Angebote, begrenzte Nachfrage

Anders sieht die Lage auf dem Kaufmarkt aus. Die Preise stiegen laut Auswertung nur moderat. Eigentumswohnungen und Ein- und Zweifamilienhäuser verteuerten sich bundesweit jeweils um 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Auch hier sind die Unterschiede groß. In Dortmund zogen die Preise um fünf Prozent an, in München hingegen gingen sie um 1,9 Prozent zurück.

Das Kaufangebot ist seit der Zinswende deutlich gewachsen. Laut IW werden gegenüber dem ersten Quartal 2022 bundesweit nahezu doppelt so viele Eigentumswohnungen und rund 140 Prozent mehr Ein- und Zweifamilienhäuser inseriert.

„Die Ausweitung ist vor allem Ausdruck der gesunkenen Nachfrage und längerer Vermarktungszeiten, nicht einer entsprechend starken Zunahme des Wohnungsbestands“, sagte Sagner.

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