Formel 1 in Madrid
Antonelli holt nächsten Sieg – herbe Enttäuschung für Hamilton
Aktualisiert am 13.09.2026 – 16:47 UhrLesedauer: 2 Min.
Nach dem überraschenden Sieg im Qualifying konnte Lando Norris beim Rennen nicht nachlegen. Besser machte es der Überflieger der aktuellen Saison.
Kimi Antonelli hat in Madrid seinen achten Saisonsieg eingefahren und rückt dem WM-Titel immer näher. Der Italiener fuhr im Mercedes von Startposition zwei als Erster ins Ziel und verwies Max Verstappen (Red Bull) und Lando Norris (McLaren) auf die hinteren Plätze auf dem Podium. Charles Leclerc wurde Vierter. Antonellis Teamkollege George Russell, der in der Gesamtwertung auf Rang zwei steht, wurde nur Fünfter. Der aktuelle WM-Dritte Lewis Hamilton schied nach Problemen mit der Bremse früh aus.
Antonelli hatte dabei Rennglück in Spanien. Eine für ihn sehr günstige Virtual-Safety-Car-Phase nutzte der Italiener eiskalt aus. Die war für Lando Norris umso bitterer. Der Weltmeister lag zu Beginn klar auf Siegkurs, doch als das virtuelle Safety-Car ausgerufen wurde, war er gerade an der Boxeneinfahrt vorbeigefahren. Für Antonelli war das der Gamechanger. Der Mercedes-Pilot baute seinen Vorsprung in der WM-Wertung weiter aus und liegt jetzt 81 Punkte vor Russell.
So lief das Rennen
Polesetter Lando Norris hatte einen sehr guten Start erwischt und fuhr als Führender in die erste Kurve. Hinter ihm ging es turbulent zu. Antonelli, Verstappen und Hamilton lieferten sich packende Zweikämpfe. Zunächst überholte Verstappen Antonelli und war kurzzeitig Zweiter. Doch die Rennleitung entschied, dass der Niederländer seine Position an den auf Platz vier fahrenden Hamilton wegen eines harten Manövers zurückgeben müsse.
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„Was soll das?“, funkte Verstappen wütend – doch es half nicht. Von der Entscheidung profitierte Antonelli, der so ohne Probleme an Verstappen vorbeikam. Und wenig später durfte sich der Italiener erneut freuen, als Lance Stroll ausrollte und das virtuelle Safety-Car ausgerufen wurde.
Norris zeigte eine starke Reaktion. Der Titelverteidiger war der schnellste Fahrer im Feld und kämpfte sich wieder an die Spitzengruppe heran. In Führung lag derweil Leclerc, der auf harten Reifen gestartet war und seinen Boxenstopp lange herauszögerte.

„Wofür machen wir das? Was ist der Plan?“, funkte Leclerc an die Box. Die Ferrari-Strategen antworteten, dass sie auf eine Safety-Car-Phase hofften. Doch der Plan ging nicht auf. Das erhoffte Chaos blieb aus, die Fahrer lieferten sich zwar einige Duelle, hielten sich aber schadlos.