Zweite Bürgermeisterin
Warum Katharina Fegebank Hamburg für olympiareif hält
11.05.2026 – 05:57 UhrLesedauer: 1 Min.
Wenige Wochen vor dem Olympia-Referendum wirbt Katharina Fegebank offensiv für ein Ja. Dabei spricht sie auch über eine Schwäche Hamburgs.
Wenige Wochen vor dem Referendum über eine Hamburger Olympiabewerbung hat sich Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank klar positioniert. Im Interview mit dem „Abendblatt“ warb die Grünen-Politikerin für ein Ja – und sprach dabei offen über Schwächen der Stadt: „Manchmal sind wir Hamburger ein bisschen selbstzufrieden. Da geht noch mehr.“
Am 31. Mai stimmen die Hamburger darüber ab, ob sich die Stadt um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2040 oder 2044 bewerben soll. Die Abstimmungen in den Konkurrenzstädten fielen deutlich aus: In München sprachen sich zwei Drittel für eine Bewerbung aus, in Gelsenkirchen fast 75 Prozent.
Fegebank warnte vor den Folgen eines Neins: „Wenn München oder Nordrhein-Westfalen die Spiele erhalten, wird es für Hamburg in diesem Jahrhundert eher nichts mehr.“
Anders als 2015 steht dieses Mal die Bundesregierung hinter der Bewerbung. Das Konzept setzt auf Bestandsbauten und kurze Wege, die Science City soll als Olympisches Dorf dienen. Gegen Kritik der Umweltverbände, die ein Nein empfehlen, verwies Fegebank auf ein geplantes grünes „Olympisches Band“ vom Volkspark bis zur Elbe und betonte: „Hamburg wird nach den Spielen grüner sein als heute.“
Ein Wunschergebnis für das Referendum nannte Fegebank nicht. Sie hoffe auf „ein sattes Votum“.










