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Katar hat die Qatar Diamond Exchange (QDE) ins Leben gerufen, einen neuen Marktplatz für Roh- und Polierdiamanten, der Doha mit internationalen Handelsnetzwerken verbinden soll.

Die Börse hat ihren Sitz in der Freihandelszone Ras Bufontas und vereint Handel, Zertifizierung, Tresordienste, Zoll und Industriedienstleistungen in einem einzigen regulierten Ökosystem.

„Die Qatar Diamond Exchange stellt einen wichtigen Schritt in Katars Bemühungen dar, seine Wirtschaft weiter zu diversifizieren und seine Position als vertrauenswürdiger Teilnehmer im globalen Diamantenhandel zu stärken“, sagte Scheich Mohammed Bin Hamad Bin Faisal Al-Thani, CEO der Qatar Free Zones Authority und Vorsitzender von QDE.

„Durch QDE bringen wir die gesamte Wertschöpfungskette von Diamanten und Edelsteinen in einem einzigen regulierten Ökosystem zusammen, das Handel, Lagerung, Tresor, Auktionen und Ausschreibungen sowie Unterstützungsdienste für die Industrie umfasst.“

Basierend auf internationalen Standards

Der Start baut auf der Teilnahme Katars am Zertifizierungssystem des Kimberley-Prozesses auf, dem internationalen Rahmenwerk, das den Handel mit konfliktfreien Rohdiamanten regelt.

Gemäß der im Jahr 2025 eingeführten Gesetzgebung wurden die Freizonen Katars zu den einzigen autorisierten Ein- und Ausreisepunkten des Landes für Rohdiamanten, wobei die Qatar Free Zones Authority (QFZ) als zuständige Behörde benannt wurde. QDE wird als regulierte Plattform dienen, über die Mitglieder innerhalb dieses Rahmens Diamanten handeln, lagern und zertifizieren können.

Ausrichtung auf internationale Händler

Die Mitgliedschaft steht Diamantenhändlern, -herstellern, -schleifern und -schleifern sowie Branchendienstleistern offen.

Unternehmen, die über die Börse tätig sind, können auf Handelslizenzen, sichere Tresore, Bewertungsdienste und Spezialversicherungen sowie auf Freizonenanreize wie 100 % ausländisches Eigentum und 0 % Körperschaftssteuer für qualifizierte Unternehmen zugreifen.

QDE plant außerdem die Durchführung regelmäßiger Ausschreibungen, bei denen Diamantenproduzenten in Afrika und Asien mit Käufern in ganz Europa und der Golfregion zusammengebracht werden.

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