„Handlungen gegen den Willen“
Gruppe soll in Park zwei Mädchen sexuell angegriffen haben
16.04.2026 – 11:29 UhrLesedauer: 1 Min.
In einem Park in Brandenburg halten sich mehrere Jugendliche auf. Dann soll es zu sexuellen Übergriffen gekommen sein. Die Polizei hat bisher acht Tatverdächtige ermittelt.
Eine Gruppe von Jugendlichen soll in Fürstenwalde an der Spree über zwei Mädchen hergefallen sein. „Bislang konnten acht Personen namentlich bekannt gemacht werden“, teilte die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) t-online mit. Es könne sein, dass es noch weitere Täter gebe. Die genaue Anzahl der möglicherweise Beteiligten sei noch unklar.
Den Beschuldigten wird der Staatsanwaltschaft zufolge vorgeworfen, „sexuelle Handlungen gegen den Willen“ der beiden jugendlichen Mädchen begangen zu haben. Tatort soll der Stadtpark in Fürstenwalde gewesen sein, Tatzeitpunkt der Mittwochabend vergangener Woche (8. April).
Keiner der Jugendlichen befindet sich in Untersuchungshaft. Bislang habe sich gegen niemanden aus der Gruppe ein dringender Tatverdacht ergeben, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Ein dringender Tatverdacht besteht, wenn die Ermittler mit großer Wahrscheinlichkeit von der Schuld eines Verdächtigen ausgehen. Der dringende Tatverdacht ist Voraussetzung für einen Haftbefehl.
Die Mädchen und die mutmaßlichen Täter kennen sich laut Staatsanwaltschaft. Um herauszufinden, was genau geschehen ist, werden jetzt unter anderem Zeugen befragt und sichergestellte Mobiltelefone ausgewertet.
Weitere Details teilten die Beamten „im Hinblick auf den Umstand, dass es sich bei allen Verfahrensbeteiligten um Jugendliche handelt“, nicht mit. Zum genauen Alter der Jugendlichen machten die Ermittler bisher keine Angaben. Zuerst hatte die „Bild“-Zeitung über den Fall berichtet.
