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Wie die Polizei am Montag mitteilte, wurden in Japan zwei US-Bürger festgenommen, nachdem einer von ihnen das Affengehege eines Zoos betreten hatte, in dem ein Makakenbaby namens Punch dieses Jahr zu einer weltweiten Internet-Sensation wurde.

Einer der Männer, der sich als 24-jähriger Student ausgab, wurde am Sonntag festgenommen, nachdem er über einen Zaun geklettert war und sich in einen trockenen Wassergraben rund um die Affenausstellung im Ichikawa City Zoo außerhalb von Tokio fallen ließ.

Der andere Mann, der die Tat filmte, gab sich als 27-jähriger Sänger aus.

Bilder in den sozialen Medien zeigten eine Person, die in einem Kostüm mit Smiley-Gesicht und Sonnenbrille den Zaun erklomm, was die Affen dazu veranlasste, sich zu zerstreuen.

Die Männer kamen nicht in die Nähe der Tiere und wurden schnell von Zoobeamten festgenommen, sagte ein Beamter der Ichikawa-Polizei, der unter der Bedingung der Anonymität mit der Nachrichtenagentur AFP sprach.

Den beiden Männern werde gewaltsame Geschäftsbehinderung vorgeworfen, die sie jedoch zurückweisen, sagte der Polizeibeamte.

Das Duo habe sich nicht offiziell mit ihnen identifiziert und habe zunächst versucht, die Polizei wegen ihrer Namen anzulügen, fügte er hinzu.

Die Verhaftungen sind eine Folge eines massiven Anstiegs inländischer und internationaler Zoobesucher, der auf Punchs viralen Ruhm zurückzuführen ist.

Das Affenbaby wurde dieses Jahr zum Internetstar, nachdem der Zoo Fotos von Punch veröffentlichte, der einen IKEA-Plüschorang-Utan umklammert, um sich zu trösten, nachdem er von seiner Mutter zurückgewiesen wurde.

Punch wuchs nach seiner Geburt im Juli in einer künstlichen Umgebung auf und begann Anfang des Jahres mit dem Training, um sich wieder seiner Truppe anzuschließen.

Die missliche Lage von Punch löste im Internet großes Interesse aus und brachte unter dem Hashtag #HangInTherePunch eine treue Fangemeinde hervor.

Eine beispiellose Anzahl von Touristen strömt nach Japan, doch einige Einwohner haben das widerspenstige Verhalten satt.

Letztes Jahr wurde ein ukrainischer YouTuber mit mehr als 6,5 Millionen Abonnenten verhaftet, nachdem er per Livestream gezeigt hatte, wie er in ein Haus in der nuklearen Sperrzone von Fukushima eindrang.

Und ein US-Livestreamer namens Johnny Somali wurde 2023 wegen angeblichen Betretens einer Baustelle verhaftet.

Zusätzliche Quellen • AFP

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