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Home » Iran-Krieg bedroht Gewinne – Realzins wieder positiv
Wirtschaft

Iran-Krieg bedroht Gewinne – Realzins wieder positiv

MitarbeiterBy MitarbeiterMärz 19, 2026
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Iran-Krieg bedroht Gewinne – Realzins wieder positiv

Iran-Krieg drückt Realzinsen

Festgeld wieder über zwei Prozent – doch Sparer profitieren nur kurzfristig


19.03.2026 – 09:00 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Sparer profitieren wieder, aber nur auf Zeit: Der Iran-Krieg hat auch Folgen für Ihr Konto. (Quelle: Milan Markovic/getty-images-bilder)

Festgeld bringt wieder reale Gewinne, doch der Vorsprung ist minimal. Steigende Preise durch den Iran-Krieg könnten die Zinsen schnell wieder entwerten.

Sparer konnten zuletzt vorsichtig aufatmen: Erstmals seit Monaten werfen Festgeldanlagen wieder eine leicht positive Realrendite ab. Doch diese Entwicklung könnte nur von kurzer Dauer sein. Denn steigende Preise infolge des Iran-Kriegs drohen die Gewinne schnell wieder aufzufressen, wie eine aktuelle Auswertung des Vergleichsportals Verivox zeigt.

Demnach sind die Zinsen für Festgeld in den vergangenen Wochen leicht gestiegen. Einjährige Anlagen bringen im Schnitt derzeit 2,02 Prozent. Für zwei Jahre gibt es durchschnittlich 2,09 Prozent, für zehn Jahre 2,52 Prozent. Damit liegt die Verzinsung aktuell leicht über der Inflationsrate von 1,9 Prozent.

Für Sparer bedeutet das: Unter dem Strich bleibt wieder ein kleiner realer Gewinn. Doch der Vorsprung ist minimal. Der sogenannte Realzins, also die Rendite nach Abzug der Inflation, beträgt bei einjährigen Festgeldern im Schnitt gerade einmal 0,12 Prozent. Bei zwei Jahren sind es 0,19 Prozent, bei zehn Jahren 0,62 Prozent. Und genau dieser kleine Puffer könnte schnell verschwinden.

Das Problem: Die Zinsen steigen aktuell deutlich langsamer als die Preise. „Die jüngsten Zinsanstiege bewegen sich seit Monaten lediglich im Bereich von 0,01 bis 0,02 Prozentpunkten“, so Maier. Das reiche bei Weitem nicht aus, um eine stärkere Inflation auszugleichen. Vor allem bei kurzfristigen Anlagen drohen die Realzinsen daher bald wieder ins Minus zu rutschen.

Beim Tagesgeld zeigt sich ein anderes Bild: Hier treten die Zinsen aktuell auf der Stelle. Bundesweit verfügbare Angebote bringen im Schnitt 1,30 Prozent. Deutlich schlechter schneiden klassische Regionalbanken ab. Bei Sparkassen liegt der Durchschnitt nur bei 0,37 Prozent, bei Genossenschaftsbanken bei 0,42 Prozent.

Gleichzeitig verschärft sich der Wettbewerb um neue Kunden. Immer mehr Banken locken mit attraktiven Aktionszinsen: 18 Institute bieten derzeit mindestens drei Prozent. Vor einem halben Jahr waren es nur vier.

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