Revo-Gruppe überrascht

Nach Insolvenz: Hotelkette entlässt 500 Beschäftigte

Aktualisiert am 04.08.2026 – 12:27 UhrLesedauer: 1 Min.

H2 Hotel in Berlin (Archivbild): Die Kette gehört zur insolventen Revo-Gruppe. (Quelle: IMAGO/Rüdiger Wölk/imago)

Die vormals insolvente Revo-Gruppe ist eigentlich durch eine Übernahme gerettet. Dennoch erhalten zahlreiche Mitarbeitende eine Kündigung. Die Gewerkschaft ist empört.

Die Hotelgruppe Revo hat 500 Mitarbeitende in Deutschland gekündigt, nachdem sie zuvor aus der Insolvenz gerettet wurde. Das teilte die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) am Dienstag mit.

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Die Revo Hospitality Group hatte zu Jahresbeginn Insolvenz beantragt. Zuletzt hatte der indische Konzern Prism angekündigt, 24 Hotels der insolventen Kette zu übernehmen. Dennoch erfolgten nun die Kündigungen.

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Nach Insolvenz von Hotelkette: „Erwarten mehr Transparenz“

Mark Baumeister, Referatsleiter Gastgewerbe der Gewerkschaft, mahnte einen anderen Umgang mit den Beschäftigten an. „Wir erwarten deutlich mehr Transparenz und werden die Entwicklungen in den betroffenen Hotels aufmerksam begleiten und die Beschäftigten bei der Wahrnehmung ihrer Rechte unterstützen“, hieß es in einer Erklärung.

Ein Hotelzimmer (Symbolbild). (Quelle: dpa/Jan Woitas)

Revo war einer der größten Hotelbetreiber Europas und führte Stadthotels sowie Apartments unter bekannten Marken wie H-Hotels, Holiday Inn, Ibis, Intercity, Mövenpick und Steigenberger. Trotz der Insolvenz blieben die Hotels geöffnet. Insgesamt zählte das Unternehmen mehr als 5.000 Beschäftigte.

Die indische Prism-Gruppe betreibt weltweit 22.000 Hotels und hat den japanischen Softbank-Konzern als Großaktionär. In Deutschland ist das Unternehmen bislang nur im Ferienwohnungsmarkt aktiv, insbesondere durch die Übernahme von Dancenter.

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