Mit 89 Jahren
Unternehmer und Milliardär Klaus-Michael Kühne ist tot
Aktualisiert am 24.08.2026 – 11:22 UhrLesedauer: 2 Min.
Er galt als einer der reichsten Männer des Landes: Logistik-Milliardär Klaus-Michael Kühne ist gestorben.
Der Unternehmer und Milliardär Klaus-Michael Kühne ist im Alter von 89 Jahren gestorben. Das bestätigte am Montag der Konzern Kühne + Nagel. Zuerst hatten mehrere Medien berichtet. Demnach starb Kühne in der Nacht zum Montag. Wie das „Manager Magazin“ berichtet, war er vor zehn Tagen von Mallorca zu seinem Wohnort in der Schweiz zurückgekehrt.
„Mit dem Tod von Klaus-Michael haben wir einen Visionär, einen großen Unternehmer und eine außergewöhnliche Persönlichkeit verloren“, heißt es in der Pressemitteilung des Konzerns zum Tod des Gründers. „Unsere Gedanken sind bei seiner Witwe Christine Kühne. Der Verwaltungsrat und das gesamte Unternehmen werden Klaus-Michael Kühne mit größtem Respekt und Dankbarkeit in Erinnerung behalten“, sagte Jörg Wolle, Präsident des Verwaltungsrats der Kuehne+Nagel International AG.
Kühne war einer der reichsten Deutschen
Kühne war laut der jährlichen Auswertung des „Manager Magazins“ zuletzt der sechstreichste Mann des Landes. Sein Vermögen wurde auf 23,5 Milliarden Euro geschätzt. Da er kinderlos ist, soll dieses nach seinem Tod in seine Kühne-Stiftung übergehen.
Kühne kam 1937 in Hamburg zur Welt. Ihm gehörten Anteile von mehreren Unternehmen über die Kühne Holding, darunter Lufthansa und Hapag-Lloyd.
Kühne erbte die ursprüngliche Speditionsfirma Kühne + Nagel, die 1890 von seinem Großvater August Kühne gegründet wurde. Er übernahm als Vorstandsvorsitzender aber schon mit 29 Jahren. Unter seiner Führung stieg das Unternehmen zu einem der größten Logistikunternehmen der Welt auf. Seit 2011 bekleidete er das Amt des Ehrenpräsidenten des Verwaltungsrats.
Eilmeldungen per Newsletter
„Die Nachricht vom Tod Klaus-Michael Kühnes hat uns alle tief getroffen“, so Stefan Paul, CEO der Kuehne+Nagel International AG. „Im Namen des Vorstands und der Mitarbeitenden von Kuehne+Nagel sprechen wir seiner Familie unser tiefstes Mitgefühl aus.“
