Von Nela Heidner
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Wasserwerfer? Ja, bitte! Die Berliner Polizei griff zu einer ungewöhnlichen Maßnahme: Sie setzte schnell zwei Wasserwerfer ein, um die Öffentlichkeit abzukühlen. Natürlich waren die Jets weitaus sanfter als bei Demonstrationen.
Die wassersprühenden Fahrzeuge fuhren durch die Hauptstadt und erfreuten Einheimische und Touristen gleichermaßen. Zu den Zielen gehörten das Brandenburger Tor, der Potsdamer Platz und das Reichstagsgebäude.
Coole Spots waren insgesamt sehr gefragt.
Deutschland wird seit mehreren Tagen von einer Hitzewelle heimgesucht, bei der die Temperaturen nahe der 40-Grad-Marke oder sogar darüber steigen. Die Situation ist besonders belastend, da es vielerorts seit längerem kaum zu nächtlicher Abkühlung kommt und die Temperaturen auch nachts hoch bleiben.
Nach vorläufigen Angaben des Deutschen Wetterdienstes war die vergangene Nacht die wärmste in Deutschland seit Beginn der Aufzeichnungen. Der höchste Wert wurde im ostsächsischen Kubschütz gemessen, wo die Temperatur nachts nicht unter 29,4 Grad Celsius sank.
Am Samstag um 16.20 Uhr wurde in Möckern-Drewitz in Sachsen-Anhalt eine vorläufige Tageshöchsttemperatur von 41,5 Grad gemessen.
Nächste Woche werden die Temperaturen in Deutschland sinken
Der Sonntag dürfte den Höhepunkt der Hitzewelle markieren. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet erneut extrem hohe Temperaturen zwischen 37 und 41 Grad. Im Tagesverlauf und in der Nacht auf Montag sind zudem lokal hitzebedingte Gewitter möglich, die sintflutartigen Regen, Hagel und gebietsweise heftige Sturmböen mit sich bringen können.
In der Nacht auf Montag sinken die Temperaturen bereits deutlich, die Tiefstwerte liegen zwischen 23 und 19 Grad. Am Montag selbst setzt sich die Abkühlung fort: Die Höchstwerte erreichen nur noch 27 bis 31 Grad, es kommt zu Regenfällen und vereinzelten Gewittern.
