Ausgefallener Look bei Met-Gala

Heidi Klum verwandelt sich zur Marmorstatue


Aktualisiert am 05.05.2026 – 04:03 UhrLesedauer: 2 Min.

Heidi Klum bei der Met-Gala in New York: Wie aus Stein gemeißelt. (Quelle: IMAGO/Michael Stewart/imago)

Heidi Klum setzt bei der Met-Gala auf maximale Inszenierung. Ihr Look erinnert zunächst an eine Halloween-Verkleidung – hat aber eine andere Bedeutung.

Heidi Klum geht große Auftritte selten halbherzig an. Das deutsche Model überrascht immer wieder auf dem roten Teppich mit ihren aufwendigen und ausgefallenen Looks. Das ist der 52-Jährigen auch am Montagabend in New York bei der diesjährigen Met-Gala gelungen. Sie erschien in einem Ganzkörperkostüm, das alle Blicke auf sich zog.

Der Stoff lag eng an und fiel zugleich in weichen, schweren Falten, die an antike Statuen erinnern. Auf dem Kopf trug Klum eine Art Krone, die wie aus Stein gearbeitet wirkte und den Schleier zusätzlich fixierte. Ihre Augen erschienen durch helle Kontaktlinsen fast leblos, was den Skulptureneffekt verstärkte. Auch die Arme wirken wie separate, feste Elemente – als wären sie angesetzt und nicht Teil eines beweglichen Körpers. An den Füßen trug sie schlichte Sandalen, ebenfalls in Steinoptik gehalten.

US-Medien zogen eine Parallele zu Klums legendären Halloween-Partys, bei denen sie sich jedes Jahr eine ausgefallene Verkleidung einfallen lässt. Im vergangenen Jahr verkleidete sie sich etwa als die aus der griechischen Mythologie bekannte Figur Medusa – komplett verwandelt mit aufwendigen Prothesen und Make-up.

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Doch hinter dem Look steckt mehr als nur ein Kostüm. Klum greift gezielt Motive aus der Kunstgeschichte auf. Ihr Auftritt ist eine Hommage an die Arbeiten des italienischen Bildhauers Raffaele Monti, dessen Skulpturen für ihre täuschend echt wirkenden, „verschleierten“ Marmorgewänder bekannt sind, wie das Magazin „Vogue“ berichtet. Die Met-Gala gilt seit Jahren als Bühne für extreme Mode-Statements.Der Dresscode für die diesjährige Gala stand unter dem Motto: „Mode ist Kunst“.

Der Entwurf für ihr Outfit stammt laut einem Bericht des „Hollywood Reporter“ nicht von einem klassischen Modehaus, sondern von dem Spezialeffekt-Künstler Mike Marino, der für seine Arbeit an Filmen wie „The Batman“ oder „Coming 2 America“ bekannt ist. Materialien wie Latex und Spandex sorgen demnach dafür, dass Klum tatsächlich wie aus Stein gemeißelt wirkte.

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