Sorge um Harald von Norwegen

Königsfamilie zurück im Krankenhaus


Aktualisiert am 27.08.2026 – 23:12 UhrLesedauer: 2 Min.

Mette-Marit und Haakon von Norwegen: Das Kronprinzenpaar besuchte König Harald V. im Krankenhaus. (Quelle: Cornelius Poppe / Reuters)

Harald V. liegt im Krankenhaus, der Palast veröffentlichte ein Update zu seinem Zustand. Die Familie des Königs wacht an seiner Seite.

Seit zehn Tagen befindet sich König Harald V. im Osloer Reichskrankenhaus. Am Donnerstag teilte der Palast mit, dass sich der Zustand des norwegischen Monarchen verschlechtert habe und die Lage „sehr ernst“ sei.

Kurz darauf trafen die ersten Royals im Krankenhaus, wo der 89-Jährige seit dem 17. August behandelt wird, ein. Kronprinz Haakon und seine Frau Mette-Marit kamen mittags gemeinsam am Krankenhaus an. Auch ihre Kinder, Prinzessin Ingrid Alexandra und Prinz Sverre Magnus, machten sich auf den Weg zu ihrem Großvater, genauso wie Mette-Marits Sohn Marius Borg Høiby, der aus einer früheren Beziehung stammt.

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Prinzessin Märtha Louise und ihre Tochter Leah trafen am Nachmittag ein. Die Schwester des Königs, Prinzessin Astrid, besuchte Harald von Norwegen ebenfalls. Gegen 14.30 Uhr verließ die 94-Jährige die Klinik wieder. Anderthalb Stunden später wurden auch Kronprinz Haakon und Kronprinzessin Mette-Marit beim Verlassen des Klinikgeländes gesichtet – doch am Abend kehrten sie neuen Aufnahmen zufolge zurück.

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Sie lösten Königin Sonja ab, die den ganzen Tag über nicht von der Seite ihres Mannes gewichen war. Das Paar ist seit 1968 verheiratet und feiert am kommenden Samstag Hochzeitstag. Am Nachmittag veröffentlichte der Palast ein weiteres Statement: „Der Gesundheitszustand des Königs ist unverändert.“ Zudem heißt es, die Termine von Kronprinz Haakon und Königin Sonja seien abgesagt worden.

Während Mette-Marit laut „Bild“ gegen 22.10 Uhr in einem Wagen vom Klinikgelände gefahren wurde, scheint Haakon an der Seite seines Vaters zu bleiben – auch über Nacht.

Bakterielle Infektion des Blutkreislaufs

In der vergangenen Woche war Harald nach einer ärztlichen Untersuchung ins Krankenhaus eingeliefert worden. Wegen der Bluterkrankung hämolytische Anämie – einer Form der Blutarmut – war er mit Kortison behandelt worden, was zu einer Flüssigkeitsansammlung im Körper geführt hatte. Anschließend zog er sich zusätzlich eine bakterielle Infektion des Blutkreislaufs zu. Zuletzt hatte es geheißen, er habe auf die Antibiotika angesprochen.

Die Nachrichtenagentur NTB zitierte einen Adelsexperten, der die Mitteilung des Hofes zum Gesundheitszustand als Zeichen wertete. Die klare Wortwahl sei offensichtlich ein Grund zur Sorge, sagte Ole-Jørgen Schulsrud-Hansen. Normalerweise seien solche Mitteilungen in einer sehr abgewogenen Sprache verfasst.

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