Close Menu
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Gerade angesagt

Benzin und Diesel übers Wochenende etwas günstiger

September 21, 2026

KI Gemini greift bei Sicherheitstest echte Firmen an

September 21, 2026

Weihnachtsmärkte Dresden 2026 – Termine, Orte & Öffnungszeiten

September 21, 2026

Was AfD-Chefin Weidel mit „Reiche erschießen“ meint

September 21, 2026

Ex-Bundestrainer überrascht mit Look auf Oktoberfest

September 21, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest
Deutsch Sprechen
Abonniere jetzt
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Deutsch Sprechen
Home » GIZ verschärft Kontrollmechanismen für Entwicklungsprojekte
Politik

GIZ verschärft Kontrollmechanismen für Entwicklungsprojekte

MitarbeiterBy MitarbeiterJuni 24, 2026
Share Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
GIZ verschärft Kontrollmechanismen für Entwicklungsprojekte

Entwicklungshilfe

GIZ verschärft Kontrollmechanismen für Entwicklungsprojekte

Aktualisiert am 24.06.2026 – 04:30 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Nach Betrugsfällen bei Projekten im Jemen hat die GIZ neue Regeln zur Kontrolle eingeführt. (Symbolbild) (Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa/dpa-bilder)

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

Die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit kontrolliert Abrechnungen in Risikoländern strenger. Auslöser für die Neuregelung waren Betrugsfälle bei Projekten im Jemen.

Nach Betrugsfällen bei Entwicklungsprojekten im Jemen hat die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) ihre Kontrollmechanismen in Risikoländern wie Syrien oder der Ukraine verschärft. „Es gibt ein ganzes Setting an Regeln, die verändert und verschärft wurden. Deren Einhaltung überprüfen wir sehr eng, um die Risiken deutlich zu reduzieren“, sagte Vorstandssprecher Thorsten Schäfer-Gümbel der Deutschen Presse-Agentur.

Zu den strengeren Regelungen gehören laut GIZ seit 2023 jährliche Kontrollen von Projekten in etwa 30 Gebieten, die die Organisation aufgrund von Kriterien wie der Sicherheitslage oder Korruptionsgefahren als Risiko- oder Hochrisikoländer eingestuft hat. Zudem wechseln die für Finanzen zuständigen Mitarbeiter in diesen Ländern häufiger und mehr Abrechnungsprozesse werden digitalisiert.

Betrug bei Abrechnungen im Jemen

Auslöser für die Verschärfung der Regeln seien Betrugsfälle bei Entwicklungsprojekten im Jemen gewesen, sagte Schäfer-Gümbel. „Eine Gruppe der nationalen Mitarbeiter hat das System missbraucht, um sich zu ihrem Vorteil zu bedienen.“ Demnach soll die GIZ um einen unteren zweistelligen Millionenbereich geschädigt worden sein – etwa mit fingierten Abrechnungen. 24 jemenitischen Mitarbeitern habe die GIZ deshalb gekündigt oder deren Verträge nicht verlängert. Das Gesamtvolumen der Projekte in dem Bürgerkriegsland habe zwischen 2019 und 2024 rund 208 Millionen Euro betragen.

Seit Anfang 2014 seien die Entwicklungsprojekte im Bereich Gesundheits- und Wasserversorgung sowie Beschäftigungsförderung wegen der fragilen Sicherheitslage in „Fernsteuerung“ geführt worden, sagte Schäfer-Gümbel. Grund sei ein Terroranschlag im Dezember 2013 gewesen. Danach hätten die deutschen Mitarbeiter der GIZ den Jemen kurzfristig verlassen müssen. Bei dem Anschlag seien drei GIZ-Mitarbeiter ums Leben gekommen, darunter auch der Landesdirektor.

„Es gibt kein anderes Land der Welt, in dem wir zehn Jahre lang unter diesen äußerst schwierigen Bedingungen gearbeitet haben.“ Nachdem Mitte 2022 wieder deutsche GIZ-Mitarbeiter in den Jemen reisen konnten, hätten sich die Hinweise auf Betrugsfälle verdichtet, so dass Prüfungen der Projekte zwischen 2019 und 2024 eingeleitet worden seien, sagte Schäfer-Gümbel weiter.

Entwicklungsprojekte im Jemen werden beendet

Im Frühjahr 2023 habe die GIZ erstmals die Bundesregierung über die Vorfälle informiert, heißt es aus dem Bundesentwicklungsministerium auf Anfrage. Eine externe Untersuchung laufe derzeit noch, da sie sich durch die schwierige Sicherheitslage verzögert habe. Die Entwicklungsarbeit im Jemen werde aber als Konsequenz bis Ende des Jahres beendet und das dortige GIZ-Büro geschlossen.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Ähnliche Neuigkeiten

Politik

Was AfD-Chefin Weidel mit „Reiche erschießen“ meint

September 21, 2026
Politik

AfD triumphiert – doch der Frust ist groß

September 21, 2026
Politik

Ausland blickt auf Merz – „Niemand glaubt, dass er sich halten kann“

September 21, 2026
Politik

Elif Eralp siegt mit Linken: Die nächste Bürgermeisterin Berlins?

September 21, 2026
Politik

Neues Wahl-Debakel für die CDU: Kanzler Merz will kämpfen

September 21, 2026
Politik

Zentralrat der Juden warnt – Ramelow reagiert

September 21, 2026

Abonnieren Sie Neuigkeiten

Erhalten Sie die neuesten Nachrichten und Updates aus Deutschland direkt in Ihren Posteingang.

Redakteurfavoriten

KI Gemini greift bei Sicherheitstest echte Firmen an

September 21, 2026

Weihnachtsmärkte Dresden 2026 – Termine, Orte & Öffnungszeiten

September 21, 2026

Was AfD-Chefin Weidel mit „Reiche erschießen“ meint

September 21, 2026

Ex-Bundestrainer überrascht mit Look auf Oktoberfest

September 21, 2026

Eralp pocht auf Enteignung – was das kosten würde

September 21, 2026
Neueste Beiträge

TV-Koch Mirko Reeh offenbart Alkohol-Problem: „Ohne Ausreden“

September 21, 2026

Regen, Sturm, Gewitter – dann Paukenschlag

September 21, 2026

Warum immer mehr ältere Frauen sterben

September 21, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Deutsch Sprechen. All Rights Reserved.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Geschäftsbedingungen
  • Kontakt

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.