„Hat mich sehr verwundert“
Zoff unter Bayern-Bossen? Freund wird deutlich
18.04.2026 – 12:02 UhrLesedauer: 2 Min.
Der FC Bayern reitet momentan auf einer Welle des Erfolgs. Im Hintergrund soll es Unstimmigkeiten zwischen den Bossen geben – oder doch nicht?
Bayern Münchens Sportdirektor Christoph Freund hat irritiert auf sein angeblich belastetes Verhältnis zu Sportvorstand Max Eberl reagiert. „Es hat mich auch verwundert. Die Zusammenarbeit funktioniert sehr, sehr gut“, sagte Freund auf einer Pressekonferenz am Samstag.
Zu Beginn der vergangenen Woche hatte der „Kicker“ berichtet, dass es Differenzen zwischen dem Führungsduo geben soll. Das Verhältnis wurde als „Zwangsehe“ beschrieben. Die Verträge von Eberl und Freund laufen bis zum Sommer 2027.
Christoph Freund verdeutlichte, dass er, Eberl und auch Trainer Vincent Kompany ständig in einem sehr engen Austausch seien. „Am Ende des Tages sieht man gerade das Ergebnis, für das sind wir alle da, im Sinne des FC Bayern München die bestmögliche Arbeit zu verrichten – und das als Team“.
Aufgrund der aktuellen Ergebnisse würde man erkennen, dass man eine Mannschaft habe, „die sehr gut funktioniert und eine richtig gute Atmosphäre besteht“. Das Ziel, dass junge Spieler bei entsprechender Qualität Spielzeit bekommen, habe man erfüllt. „Es macht Spaß, zusammenzuarbeiten, und das ist das Wichtigste. Intern funktioniert es sehr, sehr gut.“ Man sei auf dem richtigen Weg.
Der FC Bayern steht kurz vor dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft. Zudem hat der Klub noch die Chance, den DFB-Pokal und die Champions League zu gewinnen. Im Pokal treffen die Münchner am kommenden Mittwoch auf Bayer Leverkusen, in der Königsklasse auf Paris Saint-Germain.
