Vor WM-Achtelfinale
Zwei Stars, eine Fremdgeh-Affäre: Das Tabu-Thema in Belgiens Kabine
05.07.2026 – 09:45 UhrLesedauer: 3 Min.
Thibaut Courtois und Kevin De Bruyne sind seit über einem Jahrzehnt Teil der „goldenen“ belgischen Fußball-Generation. Doch der Torwart und der Spielmacher mögen sich nicht.
Als Belgien das bisher eindrucksvollste Comeback dieser WM vollbracht hatte, feierte jeder mit jedem. Nur nicht Kevin De Bruyne mit Thibaut Courtois. Die beiden Fußballstars schienen sich selbst im Moment der größten Gefühlsexplosion gezielt zu meiden. Das zeigt eine Videosequenz, die nach dem 3:2-Erfolg der Roten Teufel im Football-Stadion von Seattle über Senegal in den sozialen Netzwerken kursierte.
Am Dienstag (ab 2 Uhr im Liveticker bei t-online) bekommt es Belgien – erneut im Lumen Field – mit Co-Gastgeber USA zu tun. Courtois von Real Madrid wird dann erneut und zum insgesamt 114. Mal das Tor hüten. Der langjährige Manchester-City-Star De Bruyne wird sogar seinen 124. Einsatz für Belgien haben. Doch die beiden kommen seit über einem Jahrzehnt nicht wirklich miteinander aus. Warum ist das so?
De Bruyne und Courtios mit anderen Frauen verheiratet
Der Konflikt zwischen Courtois und De Bruyne geht zurück auf das Jahr 2013, als De Bruynes damalige Partnerin Caroline Lijnen eine Affäre mit dem Torhüter in Madrid begann – und darüber später in der Öffentlichkeit sprach. „Kevin hatte mich enttäuscht, also habe ich gedacht: Warum soll ich das nicht auch mal machen?“, berichtete Lijnen im Jahr 2014.
Längst spielt die Frau im Leben beider Fußballprofis keine Rolle mehr. De Bruyne ist seit 2017 mit Michèle verheiratet, das Paar hat drei Kinder. Courtois heiratete vor drei Jahren das israelische Topmodel Mishel Gerzig, ein Jahr später folgte das erste gemeinsame Kind. Doch das Verhältnis der beiden belgischen Fußball-Größen Courtois (34 Jahre) und De Bruyne (35) wirkt seit diesem privaten Zwischenfall dauerhaft unterkühlt.
Belgien-Kapitän: Courtios und De Bruyne nicht ausgewählt
Das dürfte auch ein zentraler Grund dafür sein, warum keiner der beiden Routiniers je über einen längeren Zeitraum zum Kapitän der Roten Teufel wurde. Auf den heutigen Bayern-Trainer Vincent Kompany, der das Amt von 2010 bis 2017 bekleidete, folgte Eden Hazard, der – mit kurzer Übergangsphase mit De Bruyne – wiederum an Mittelfeld-Regisseur Youri Tielemans übergab.
