WM-Titelfavorit zaubert erneut
Trotz Elfer-Fehlschuss: Frankreich steht im Halbfinale
Aktualisiert am 10.07.2026 – 00:04 UhrLesedauer: 2 Min.
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Als großer Favorit ging Frankreich in die Neuauflage des WM-Halbfinals von 2022 gegen Marokko. Und das Team um Superstar Kylian Mbappé wurde der Favoritenrolle gerecht.
Frankreich ist der erste Halbfinalist der WM 2026. Gegen Marokko gewann das Team von Trainer Didier Deschamps mit 2:0. Die Treffer erzielten Kylian Mbappé (60. Minute) und Ousmane Dembélé (66.). Im ersten Durchgang verschoss Mbappé einen Elfmeter, den er selbst herausgeholt hatte. Doch Marokkos Torwart Bono gewann das Duell gegen den französischen Superstar. Erst in der zweiten Hälfte hatte er dann das Nachsehen.
So lief das Spiel
Die Franzosen waren in der Hitze von Foxborough von Anfang an das klar bessere Team, verzweifelten aber lange an Marokkos bestens aufgelegtem Schlussmann. Der 35-jährige Bono war schon nach wenigen Minuten bei einem Schuss von Mbappé und einem Kopfball von Bayern-Verteidiger Dayot Upamecano zur Stelle – und wurde dann immer stärker.
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In der 28. Minute hielt Bono sogar einen Strafstoß von Mbappé. Die Szene verlief aus Sicht des Schützen aber auch extrem unglücklich. Das Foul von Ex-Bayern-Profi Noussair Mazraoui am Kapitän der Équipe Tricolore war eine klare Sache. Ein vorangegangener Zweikampf zwischen Marokkos Achraf Hakimi und Frankreichs Désiré Doué wurde jedoch erstaunlich lange überprüft. Mbappé stand am Punkt bereit, wartete und wartete – und scheiterte schließlich.

Bonos Elfer-Statistik bei Weltmeisterschaften ist bemerkenswert: Von neun Schützen konnten ihn gerade mal zwei überwinden. Viermal parierte er, dreimal wurde anderweitig vergeben. Mbappé blickte nach seinem Fehlversuch derweil fassungslos zum argentinischen Referee Facundo Tello hinüber. Die Diskussion über die Schiedsrichter-Leistungen bei diesem Turnier dürfte weitergehen.
Die Franzosen versuchten es wieder und wieder. Ein Schlenzer von Ousmane Dembélé flog am Tor vorbei (33.), Doué brachte die Kugel aus guter Position nicht an Bono vorbei (35.), Lucas Digne hämmerte sie an die Latte (45.+2).
Und Marokko? Blieb offensiv erstaunlich blass. Die Nordafrikaner mussten zwar den angeschlagenen Ismael Saibari, der ab der kommenden Saison für Bayern München spielt, draußen lassen. Dennoch war es im Angriff viel zu wenig.










