Fifa-Investorenstreit
Infantino erhält Zuspruch eines ganzen Kontinents
30.07.2026 – 16:02 UhrLesedauer: 1 Min.
Die WM-Pläne der Fifa stoßen vor allem in Europa auf Empörung. Ein anderer Kontinentalverband äußert nun aber Zuspruch für Gianni Infantinos Idee.
Der afrikanische Fußball-Kontinentalverband Caf hat sich offen für die umstrittenen Investorenpläne von Fifa-Chef Gianni Infantino gezeigt. Caf-Präsident Patrice Motsepe beruft kommende Woche eine Sitzung des Exekutivkomitees ein, um die Initiative „Fifa Forward Enterprise“ zu bewerten. Die Fifa will durch den Teilverkauf kommerzieller Rechte – etwa an der Weltmeisterschaft – eine Milliardensumme einspielen.
Der Caf forderte seine Mitgliedsverbände auf, die Pläne zu prüfen „und sich im Einklang mit den Vorschriften und festgelegten Verfahren der Caf und der Fifa am Konsultationsprozess zu beteiligen“.
- Infantino wieder und wieder in der Kritik: So könnte der Fifa-Präsident alles verlieren
In einer Mitteilung heißt es zudem: „Die Caf ist entschlossen, den Dialog und die Zusammenarbeit mit ihren Mitgliedsverbänden, der Fifa, anderen Fußballkonföderationen und Interessengruppen fortzusetzen, um die Bereitstellung finanzieller und anderer Ressourcen für die Entwicklung und das Wachstum des Fußballs in Afrika und weltweit zu fördern.“
Mehrere britische Medien berichten, die Fifa habe den weltweit 211 Mitgliedsverbänden eine Zustimmungsfrist gesetzt und im Gegenzug eine Sonderzahlung versprochen. Die Medien zitieren dabei wörtlich aus einem Brief von Fifa-Präsident Infantino. Der Stichtag solle der 19. September sein.
In Europa stößt das Vorhaben auf Widerstand. Die Europäische Fußball-Union Uefa erklärte: „Damit wird eine Grenze überschritten, die die für den Fußball verantwortlichen Institutionen niemals überschreiten dürften.“











