Probleme gegen den Deutschland-Bezwinger

Frankreich müht sich ins WM-Viertelfinale


Aktualisiert am 05.07.2026 – 01:41 UhrLesedauer: 2 Min.

Quelle: JAMES LANG

Deutschland-Bezwinger Paraguay stellt Frankreich vor große Probleme. Ein Star lässt den Favoriten am Ende trotzdem jubeln.

Frankreich hat sich im zweiten Achtelfinale der WM 2026 mit 1:0 (0:0) gegen Paraguay durchgesetzt. Der Favorit hatte vor allem im ersten Durchgang Probleme, sich gegen die tief stehende und kompakte Defensive der Südamerikaner Chancen zu erarbeiten. In der zweiten Halbzeit kamen die Franzosen zu mehr Abschlüssen, Kylian Mbappé brach per Elfmeter schließlich den Bann.

Während Deutschland-Bezwinger Paraguay damit die Heimreise antreten muss, geht es für Frankreich am Donnerstag im Viertelfinale gegen Marokko weiter (ab 22 Uhr im Liveticker bei t-online). Es ist die Neuauflage des WM-Halbfinals von 2022. Damals setzten sich die Europäer mit 2:0 durch.

So lief das Spiel

Zum dritten Mal standen sich beide Teams bei einer WM gegenüber. Nach Frankreichs 7:3 im Jahr 1958 folgte 1998 ein dramatisches Achtelfinale, das die Équipe Tricolore auf dem Weg zum Titel erst durch ein Golden Goal in der 114. Minute gewann.

Auch das Duell 28 Jahre später entwickelte sich für den haushohen Favoriten zur Geduldsprobe. Paraguay verschanzte sich vor dem eigenen Tor zeitweise mit neun Feldspielern im Strafraum. Frankreich lief unermüdlich an, fand gegen das Abwehr-Bollwerk der Südamerikaner jedoch kaum Lösungen. Das Spiel war geprägt von der giftigen Zweikampfführung der „Albirroja“.

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Weil die Franzosen spielerisch kaum Lösungen fanden, suchten sie ihr Glück mit Distanzschüssen. Doch sowohl Manu Koné (22.) als auch Adrien Rabiot (33.) verfehlten das Ziel. Mit jeder vergebenen Chance schienen die Franzosen genervter. Paraguay setzte auf Konter über Julio Enciso. Doch der Torschütze aus dem Deutschland-Spiel war häufig auf sich allein gestellt, weil seine Mitspieler nicht nachrückten.

Die Passstatistik bis zur 49. Minute: Frankreich brachte 310 Pässe an den Mann, Paraguay gerade einmal 49. Umso bitterer für den Weltmeister von 2018, dass er aus seiner Überlegenheit keinen Ertrag schlagen konnte.

Das Duell zwischen Paraguay und Frankreich war von vielen Zweikämpfen und Disputen geprägt. (Quelle: IMAGO/WILLIAM VOLCOV/imago)

Das Offensiv-Trio Mbappé, Weltfußballer Ousmane Dembélé und Vorbereiter Michael Olise, das in den vorherigen WM-Spielen brilliert und harmoniert hatte, war in dem Spiel nahezu kein Faktor. Bayern-Profi Olise hätte mit einem Assist zu Brasiliens Fußball-Ikone Pelé aufschließen können, der bei der WM 1970 sechs Treffer vorbereitete und seitdem den Rekord hält.

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