Deutschlands künftige Nummer eins?
Auf ihn setzt Klopp besonders
17.09.2026 – 12:21 UhrLesedauer: 2 Min.
Jürgen Klopp nominiert Finn Dahmen als einzigen Spieler für seine ersten beiden Kader. Der Bundestrainer verfolgt einen eigenen Plan mit dem Torwart.
Bundestrainer Jürgen Klopp hat Finn Dahmen für die kommenden Nations-League-Spiele der deutschen Nationalmannschaft nominiert. Dabei steht der Schlussmann vom FC Augsburg als einziger Spieler in gleich beiden Kadern, die der neue Bundestrainer am Donnerstag bekanntgab.
Dahmen sei „ein hochtalentierter Torwart, den ich auch super gerne einfach mal ein bisschen länger sehen möchte“, begründete Klopp die besondere Rolle. Doch wer ist eigentlich der Spieler, dem Jürgen Klopp diese Sonderposition zuteilt?
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Für Finn Dahmen ist die Nominierung eine Rückkehr. Der 28-Jährige hatte bereits unter Julian Nagelsmann zum DFB-Kader gehört, die WM in den USA, Kanada und Mexiko aber verpasst. Im Interview mit der Augsburger Allgemeinen sagte Dahmen während der Saisonvorbereitung im Sommer: „Ich war natürlich enttäuscht. Aber das heißt ja nicht, dass meine Karriere in der Nationalmannschaft beendet ist.“
Besondere Serie in Augsburg
Dahmen gilt schon lange als großes Torwarttalent. Bei seinem Jugendklub Mainz 05 kam er aber nie an Stammkeeper Robin Zentner vorbei. 2023 wagte der gebürtige Bergisch Gladbacher daher den Neuanfang in Augsburg.
In der Saison 2024/25 gelang ihm hier ein besonderes Kunststück: Nachdem er zur Rückrunde nach Verletzungspause und Bankplatz als Stammtorwart zurückgekehrt war, absolvierte Dahmen in der Folge 683 Spielminuten ohne Gegentor – Platz sechs in der Bestenliste der Bundesliga hinter Größen wie Oliver Kahn, Timo Hildebrand und Manuel Neuer. Seither ist Finn Dahmen nicht mehr aus dem Augsburger Tor wegzudenken.
„Mit einem Anruf hatte ich gerechnet“
Jetzt ist der 28-Jährige auch zurück im DFB-Team. Zur Nominierung selbst erklärte Dahmen auf der Webseite des FCA: „Ich freue mich riesig, dass ich wieder nominiert wurde. Ich stand im regelmäßigen Austausch mit dem Torwarttrainer der Nationalmannschaft, aber ob ich dabei bin oder nicht, wusste ich nicht. Mit einem Anruf hatte ich zwar gerechnet, dass dieser nun aber eine positive Nachricht beinhaltet hat, ist umso schöner.“