Schwerer Schlag
Fehlgeburt: Nationalspielerin war „vier Tage in der Hölle“
27.04.2026 – 17:41 UhrLesedauer: 2 Min.
Erst vor Kurzem hatte Missy Bo Kearns ihre Schwangerschaft bekannt gegeben. Dann verlor sie das Baby. Nun spricht sie darüber.
Die englische Nationalspielerin Missy Bo Kearns hat in einem Interview emotional über ihre Fehlgeburt gesprochen. „Wir mussten drei, vier Tage lang die Hölle im Krankenhaus in Birmingham durchmachen“, sagte die 25-Jährige dem Sender ITV News. „Ich glaube, wir haben erst jetzt richtig verstanden, was wir alles durchgemacht haben.“
Die Mittelfeldspielerin von Aston Villa und ihr Partner Liam Walsh, der bei Luton Town unter Vertrag steht, hatten die Schwangerschaft am 1. März öffentlich gemacht. Wenige Wochen später verloren sie das Baby.
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Am 18. März besuchte Kearns das Trainingsgelände von Aston Villa, um ihre Teamkolleginnen zu sehen und an ihrer Fitness zu arbeiten. Allerdings habe sie sich unwohl gefühlt und sich an die Teamärztin gewandt. „Ich hatte 42 Grad Fieber und zitterte am ganzen Körper. Wir fuhren ins Krankenhaus, und dort erfuhren wir sofort, dass wir das Baby verloren hatten“, erklärte Kearns nun, die auch eine Sepsis entwickelt hatte. „Es war ein Schock. Mein ganzes Leben veränderte sich von einem Moment auf den anderen.“
Kearns sagte, sie sei der Teamärztin dankbar für den Rat, sofort ein Krankenhaus aufzusuchen. „Ich bin den Ärzten hier bei Villa so dankbar, denn wäre ich an dem Tag zu Hause gewesen und hätte meine Mutter angerufen und gesagt: ‚Ich fühle mich etwas erkältet‘, hätten wahrscheinlich alle nur gesagt: ‚Schlaf dich aus‘ oder so.“ Kearns habe noch immer mit dem psychischen Trauma zu kämpfen, sagte sie. „Wir werden niemals wissen, warum.“
Kearns absolvierte bisher drei Länderspiele für die „Lionesses“ und spielt seit 2024 für Aston Villa. Die gebürtige Liverpoolerin hatte ihre Karriere beim FC Liverpool begonnen und vor ihrem Wechsel sechs Jahre für die „Reds“ gespielt. Nun steht ihre sportliche Karriere aus tragischen Gründen erst einmal im Hintergrund.










