„Umstürzende Bäume, Hochspannungsleitungen“

Wetterdienst ruft Warnstufe Rot in einer Region aus


Aktualisiert am 16.09.2026 – 18:09 UhrLesedauer: 2 Min.

Gewitterwolken über Deutschland (Archivbild): Ein Tief bringt ungemütliches Wetter mit sich. (Quelle: Sascha Fromm via imago-images.de/imago)

Das Wetter zeigt sich vielerorts herbstlich ungemütlich: Der DWD gibt amtliche Warnungen heraus. Teils ist die Unwetterstufe erreicht.

Der Mittwoch wird in vielen Regionen Deutschlands nass, windig und ungemütlich werden – und teils auch gefährlich. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Starkregen, Hagel, Sturmböen und Gewittern.

In mehreren Landkreisen in Südostbayern rief der DWD Warnstufe Rot aus: Die Warnung der Stufe drei von vier wegen schwerer Gewitter mit Orkanböen für die Regierungsbezirke Oberbayern und Niederbayern gilt bis zum frühen Abend. Es bestehe Gefahr durch Blitzschlag, umstürzende Bäume, Gerüste, oder herabfallende Äste und Dachziegel, Aquaplaning sowie eine rasche Überflutung von Straßen, Unterführungen und Kellern, hieß vom DWD. Möglich seien auch Erdrutsche und Hagelschlag.

Bereits zuvor waren in einem breiten Streifen in Südbayern amtliche Warnungen ausgerufen worden. Dort herrscht die dritthöchste Warnstufe Orange wegen Starkregens. Innerhalb weniger Stunden würden bis zu 35 Liter pro Quadratmeter erwartet, in Staulagen bis zu 50 Liter, hieß es.

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Quelle: Wetter.com

DWD-Prognosen zeigen Starkregen und Hagel

Es drohe Gefahr durch „vereinzelte, rasche Überflutungen von Straßen“ und Aquaplaning. Überflutete Abschnitte wie Unterführungen sollten gemieden werden, so der Rat der Wetterexperten.

Doch auch in anderen Regionen Deutschlands, in denen zunächst keine amtlichen Warnungen ausgerufen wurden, kann es laut DWD ungemütlich werden: Zunächst drohten in einem Streifen von der Eifel über die Lüneburger Heide bis zur Ostsee gewittrige Regenfälle mit Starkregen, stürmischen Böen und Hagel.

Gewitter in Deutschland: Hier könnte es krachen

Am Nachmittag kommt es dann südlich dieses Streifens, etwa vom Erzgebirge bis zu den Alpen, zu kräftigen Gewittern mit Starkregen und Hagel. Vereinzelt könnten die Gewitter auch die Unwetterstufe erreichen: Die Meteorologen rechnen mit Sturmböen bis 100 Kilometer pro Stunde und Hagelkörnern mit einem Durchmesser von bis zu zwei Zentimetern. Auch in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen gebe es lokal kurze Gewitter und Graupel.

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