Ab dem Wochenende wird es heftig
Wetterdienst warnt vor Unwettern
27.05.2026 – 08:04 UhrLesedauer: 2 Min.
Erst bringt ein Hoch bei Schottland kühlere Luft nach Deutschland, während im Süden noch Subtropikluft dominiert. Dann krachen mehr und mehr Unwetter los.
Das Wetter in Deutschland gewinnt an Dynamik. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor zunehmender Unwetterneigung im Laufe der Woche.
Am Mittwoch lenkt demnach zunächst ein Hoch bei Schottland kühlere Luft von Norden nach Deutschland. Im Süden und Südwesten bleibt hingegen heiße Subtropikluft wetterbestimmend.
Die Folge: Im äußersten Süden krachen ab den Mittagsstunden einzelne Gewitter los. Dabei werden örtlich Starkregen um 20 Liter pro Quadratmeter binnen einer Stunde, kleinkörniger Hagel und stürmische Böen um 70 km/h erwartet.
Im Video | Die Hitze geht weiter – Wann kommt der Wettersturz?

Von Samstag bis Montag sind Unwetter wahrscheinlich
Auch am Donnerstag rechnet der DWD im Alpenraum mit einzelnen Starkregen-Gewittern. Danach steigt das Unwetter-Risiko deutlich. „Am Freitag in der West- und Nordwesthälfte Gewitter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel“, kündigen die Experten an. „Am Samstag zunächst in der Nordhälfte, ab Mittag auch in der Mitte und im weiteren Verlauf in Süddeutschland Gewitter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel.“ Am Sonntag und Montag erwartet der DWD erneut Schauer und Gewitter.
Von Samstag bis Montag gilt dabei, dass der DWD lokale Unwetter für „wahrscheinlich“ hält. Das bedeutet: Die angekündigten Gewitter werden so heftig, dass der DWD von erheblichen Schäden sowie „Gefahr für Leib und Leben“ ausgeht. Kriterien für Unwetterstärke sind beim DWD zum Beispiel Starkregen mit mehr als 25 Liter pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde, Hagelkörner mit mehr als anderthalb Zentimeter Durchmesser oder Dauerregen mit mehr als 40 Litern innerhalb von 12 Stunden.









