Close Menu
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Gerade angesagt

Durch Influencer verkommt das Oktoberfest zum Selbstdarsteller-Paradies

September 27, 2026

Presse reagiert auf deutsche Niederlage – „Verneige dich“

September 27, 2026

Enkelin Leah tanzt im TV und Mama Märtha weint

September 27, 2026

Eichtalpark-Restaurant in Hamburg-Wandsbek später fertig – Kosten steigen

September 27, 2026

Bastian Schweinsteiger fällt hartes Urteil zur deutschen Nationalelf

September 27, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest
Deutsch Sprechen
Abonniere jetzt
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Deutsch Sprechen
Home » Durch Influencer verkommt das Oktoberfest zum Selbstdarsteller-Paradies
Deutschland

Durch Influencer verkommt das Oktoberfest zum Selbstdarsteller-Paradies

MitarbeiterBy MitarbeiterSeptember 27, 2026
Share Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Auf dem Oktoberfest tummeln sich mehr und mehr Möchtegern-Promis und Influencer mit gesponsertem Dirndl und laufender Kamera. Eine Münchnerin hat genug davon.

Eigentlich ist die Wiesn ein Fest für alle. Für Familien, für junge Leute, für Alteingesessene, für Freunde, für Kinder. Und selbstverständlich auch für Menschen von außerhalb. Genau das gehört zur Wiesn. Sie lebt davon, dass Menschen aus der ganzen Welt nach München kommen.

Aber immer mehr Besuchern geht es inzwischen gar nicht mehr darum, die Wiesn zu erleben. Es geht darum, auf der Wiesn gesehen zu werden.

Denn die Wiesn wird zunehmend zur Kulisse. Zum Hintergrund für Instagram-Bilder, TikTok-Videos und irgendwelche taschenfüllenden Kooperationen. Da reisen Influencer aus Hamburg, Köln oder Berlin an, bekommen von den Trachtenlabels die teuersten Dirndl und Lederhosen gestellt und ziehen damit über das Festgelände. Hauptsache, das Outfit sitzt. Hauptsache, die Kamera läuft. Teilweise kosten solche Trachten 700, 800 oder sogar 1.000 Euro. Münchner, die tatsächlich hier leben und hier aufgewachsen sind, müssen sich das erst einmal leisten können.

Sind Sie ein „Normalo“? Dann warten Sie bitte draußen

Noch problematischer wird es, wenn gleichzeitig immer mehr Plätze und Abende für exklusive Influencer-Veranstaltungen und Marken-Events genutzt werden. Der „Normalo“ muss draußen bleiben. Da fragt man sich dann schon: Für wen ist die Wiesn eigentlich noch da?

Natürlich soll ein Hamburger auf die Wiesn gehen. Natürlich darf ein Influencer aus Berlin Spaß haben. Und natürlich darf sich jeder ein Dirndl anziehen, der Lust darauf hat. Aber bei manchen hat man inzwischen das Gefühl, dass von der eigentlichen Tradition nur noch die Verpackung übrig bleibt. Da wird das Dirndl zum Stylingobjekt, die Maß zum Accessoire und das Festzelt zur Fotokulisse. Alles nur, um die eigene Person und Produkte optimal zu vermarkten.

imago images 0867615281Vergrößern des Bildes
„Influencer und Promis only“, heißt es zum Beispiel auch beim Wiesn-Bummel von Moderatorin Cathy Hummels. Das Event dauert fast einen ganzen Tag und findet in drei Festzelten statt. (Quelle: IMAGO/Matthias Gränzdörfer/imago)

Und manchmal merkt man sogar sprachlich, wie wenig Interesse tatsächlich dahintersteckt. Dann heißt es in Instagram-Storys plötzlich „der Dirndl“ oder „auf den Wiesen“. Kleinigkeiten? Nein, für Einheimische sicher nicht. Denn genau daran merkt man ganz gut, ob jemand wirklich verstehen will, was da gefeiert wird, oder eben nicht.

Es geht nicht darum, Dialekt zu sprechen oder jede Tradition perfekt zu kennen. Aber ein bisschen Respekt vor dem Fest wäre schon schön. Denn die Wiesn ist mehr als ein rotes Herzchen auf Instagram. Mehr als ein gesponsertes Outfit. Sie ist ein Stück Münchner Kultur.

Die Wiesn-Chefs setzen ein Zeichen – doch das reicht noch nicht

Und genau deshalb ist es richtig, dass die Stadt inzwischen deutlich genauer hinschaut. Wer auf der Wiesn kommerziellen Social-Media-Content produziert, braucht unter bestimmten Voraussetzungen eine kostenpflichtige Genehmigung. Dazu zählen etwa bezahlte Kooperationen, Produktplatzierungen, Affiliate-Marketing oder monetarisierte Inhalte. Auch Livestreams sind auf dem Festgelände grundsätzlich untersagt.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Ähnliche Neuigkeiten

Deutschland

Eichtalpark-Restaurant in Hamburg-Wandsbek später fertig – Kosten steigen

September 27, 2026
Deutschland

Lufthansa-Flug aus Frankfurt muss nach Lyon

September 27, 2026
Deutschland

Noch mal fast 30 Grad erwartet

September 27, 2026
Deutschland

Hamburger Sterne-Restaurant Haebel schließt zum Jahresende – nach 16 Jahren

September 27, 2026
Deutschland

Viele Haushalte in Berlin und Brandenburg betroffen

September 27, 2026
Deutschland

Auf dem Oktoberfest verliert das Festbier – alkoholfreies Bier legt zu

September 27, 2026

Abonnieren Sie Neuigkeiten

Erhalten Sie die neuesten Nachrichten und Updates aus Deutschland direkt in Ihren Posteingang.

Redakteurfavoriten

Presse reagiert auf deutsche Niederlage – „Verneige dich“

September 27, 2026

Enkelin Leah tanzt im TV und Mama Märtha weint

September 27, 2026

Eichtalpark-Restaurant in Hamburg-Wandsbek später fertig – Kosten steigen

September 27, 2026

Bastian Schweinsteiger fällt hartes Urteil zur deutschen Nationalelf

September 27, 2026

Sein Bruder ist kein Unbekannter

September 27, 2026
Neueste Beiträge

Lufthansa-Flug aus Frankfurt muss nach Lyon

September 27, 2026

Niedersachsen: AfD verliert alle Stichwahlen

September 27, 2026

Jürgen Klopps zweites Spiel: DFB-Team kassiert historische Pleite

September 27, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Deutsch Sprechen. All Rights Reserved.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Geschäftsbedingungen
  • Kontakt

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.