„Die Höhle der Löwen“
Kölner Gründer bringen „Koks“ ins TV
14.10.2026 – 11:32 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Kölner Gründer Nicolas Lutz und Maximilian Koeser wagen sich mit ihrem „Kölsche Koks“ in die Höhle der Löwen. Doch während Ralf Dümmel zunächst dagegenhält, lässt er sich eine Kostprobe trotzdem nicht entgehen.
Mit „Kölsche Koks“ wollen zwei Kölner Gründer die Löwen überzeugen. Nicolas Lutz und Maximilian Koeser präsentieren bei „Die Höhle der Löwen“ ihren Espresso-Martini-Shot und fordern 600.000 Euro für zehn Prozent ihrer Firmenanteile.
In der Kölner Gastronomieszene sind die beiden längst etabliert: Mit ihrer Marke Zappes haben sie ein eigenes Bier auf den Markt gebracht und betreiben mittlerweile drei Gastronomiebetriebe in Köln.
- „Die Höhle der Löwen“: Gründerduo greift bei Jury zu einem besonderen Kniff
- „Die Höhle der Löwen“: Kölner Gründerin zeigt Produkt – es kommt zu Lachern

Millionenumsatz mit Espresso-Martini-Shots
Die Idee für „Kölsche Koks“ entstand hinter der Theke ihrer Zappes-Bar. Dort wurde der Espresso-Martini-Shot so beliebt, dass die Gründer ihn schließlich als fertiges Getränk in Flaschen brachten.
Mit 15 Prozent Alkohol soll er die aufwendige Zubereitung des Cocktails Espresso Martini vereinfachen und sich besonders für Bars, Partys und Festivals eignen. Die Zahlen stimmen die Löwen zunächst zuversichtlich: Innerhalb der vergangenen zwölf Monate haben die beiden mit „Kölsche Koks“ bereits mehr als eine Million Euro Umsatz erzielt.
Bei der Verkostung gehen die Meinungen der Löwen dann jedoch auseinander. Besonders bemerkenswert: Ralf Dümmel probiert den Drink sogar, obwohl er nach eigener Aussage keinen Alkohol trinkt.
Die Präsentation kommt bei ihm an. Als Andreas Herb ins fragt, ob er nun wieder in die Konsumentengruppe gewinnen könnte, fängt Dümmel an zu tanzen und singt lachend: „Wir haben oben gute Laune, unten gute Laune.“

Sechs Millionen Euro Bewertung ist Löwen zu hoch
Doch die geforderte Unternehmensbewertung von sechs Millionen Euro löst Diskussionen aus. Die Gründer erklären, dass sie ihre Bewertung anhand des bisherigen Umsatzes und eines branchenüblichen mal sechs Multiplikators berechnet hätten. Für Carsten Maschmeyer ist das allerdings zu viel. Er bezweifelt zudem, dass sich die Marke außerhalb Kölns erfolgreich vermarkten lässt, wenn bereits der Name so stark mit der Stadt verbunden ist.
Auch der Preis lässt die Löwen Kritik ausüben. Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 19,99 Euro für die Flasche positionieren sich die Gründer im Premiumsegment. Als Gegenbeispiel wird die Berliner Spirituosen Marke „Berliner Luft“ genannt, die deutlich günstiger angeboten wird. Die Löwen diskutieren, ob sich „Kölsche Koks“ in einem umkämpften Markt gegen preiswertere Konkurrenz behaupten kann.