Nicht für schwache Nerven
Die Top 10 der ekelhaftesten Speisen
Aktualisiert am 24.04.2026 – 07:21 UhrLesedauer: 4 Min.

Sie heißen „Riz Casimir“, „Hákarl“ und „Devilled Kidneys“ – und sie haben nicht viele Liebhaber. Vor diesen Gerichten ekelt sich die Welt.
Wenn es ums Essen geht, geraten wir ins Schwärmen: Fleischgerichte, vegetarische Speisen, Kreationen aus Reis oder Fisch. Wir können relativ schnell unser Lieblingsessen benennen, mindestens genauso schnell aber auch, was wir auf keinen Fall hinunterkriegen.
Wie beliebt oder unbeliebt bestimmte Gerichte sind, kann man auf der Internetseite „tasteatlas.com“ ablesen. Hier geben Leser aus aller Welt ihre Bewertungen für Speisen und Getränke ab. Daraus generieren sich Rankings, so auch die Top Ten der „am schlechtesten bewerteten Gerichte der Welt“.
Warum die Gerichte so schlecht abschneiden, lässt sich aus dem Ranking nicht ablesen. Vielleicht sind sie den Lesern einfach nicht raffiniert genug? Oder die Zutaten sind von zweifelhafter Herkunft? Womöglich lassen sie uns aber auch einfach nur würgen. Dazu ein kleiner Hinweis vorneweg: Es sind Spinnen und Innereien darunter.
Hier ist die Top Ten der unbeliebtesten Speisen:
10. Riz Casimir (Schweiz)
Trotz der exotischen Zutaten ist Riz Casimir ein echt schweizerisches Gericht. Es wurde von Mövenpick-Restaurantbesitzer Ueli Prage erfunden beziehungsweise 1952 erstmals von ihm auf die Speisekarte gesetzt.
Das Gericht besteht aus Hühnerfleisch, Sahne, Kokosmilch, Reis, gerösteten Mandeln, Birnen, Ananas, Pfirsichen und einer Vielzahl von Gewürzen wie Currypulver, Chili, Zimt, Gewürznelken, Garam Masala und Lorbeerblättern.
In der Schweiz wird Riz Casimir auch heute noch von vielen Menschen aller Altersgruppen als Lieblingsgericht bezeichnet. Dem Rest der Welt scheint es mit der Kombi aus Obst und Herzhaftem nicht so zu gehen.

9. Tortilla de raya (Peru)
Tortilla de raya ist ein einfaches peruanisches Gericht, das mit dem Fleisch von Rochen zubereitet wird – quasi ein Rochenomelett. So wie das Schweizer Riz Casimir ist auch die Tortilla de raya im eigenen Land extrem beliebt.
Sie wird zubereitet, indem gekochte Rochenstreifen mit Knoblauch und Eiern gebraten werden. Traditionell wird die Tortilla mit scharfer Ají-Paste oder Rocotos (scharfer Paprika) serviert.
8. Sklandrausis (Lettland)
Der Sklandrausis ist ein runder Kuchen aus Lettland. Er wird schon seit dem 16. Jahrhundert aus ungesäuertem Roggenmehl hergestellt. Der Teig wird dabei zu Scheiben gerollt und so geformt, dass die Ränder nach oben gefaltet werden.
Die Füllung aus Kartoffeln und Karotten wird hineingeschichtet und zum Schluss die Oberseite mit Sahne bestrichen sowie mit Zimt oder Kümmel bestreut. Der Kuchen wird kalt mit einer Tasse heißen Tees oder Milch gegessen.
7. Pizza-Kuchen (Kanada)
Der Pizza-Kuchen ist eine noch ganz junge Kreation. Er wurde im April 2014 berühmt – oder sollten wir sagen „berüchtigt“ – als er in Kanada die Abstimmung einer großen Pizzakette zum „Dicksten Ding“ gewann.
So lecker wie der Pizza-Kuchen auf einige wirkt, so abstoßend ist die Idee für andere. Denn er ist nicht viel mehr als ein großer Stapel Pizzen. Sie werden in einem Topf oder einer Kuchenform mit hohem Rand gebacken.










