In seiner Kindheit und Jugend
Darum fuhr Mick Schumacher unter einem anderen Namen
17.03.2026 – 17:17 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Name Schumacher hat Gewicht in der Motorsport-Welt. Nutzen wollte Mick Schumacher die Berühmtheit seines Vaters aber nicht immer.
Noch hat er zu kämpfen: Für Mick Schumacher startete in diesem Jahr ein neues Abenteuer in den USA. Nach seinem Aus in der Formel 1 und einem Engagement in der Langstrecken-Weltmeisterschaft für Alpine, startet der 26-Jährige nun in der IndyCar-Serie. Drei Rennen hat er für seinen Rennstall Rahal Letterman Lanigan Racing bereits absolviert, musste jedoch einen Ausfall und zwei Platzierungen am Ende des Feldes hinnehmen.
Im Podcast „Speed“ mit dem ehemaligen Rennfahrer Kevin Harvick und dem Motorsport-Journalisten Will Buxton hat sich Schumacher nun über seine Karriere geäußert. Angesprochen auf seinen berühmten Vater, Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher, sagte er: „Ich habe es geliebt, von meinem Vater Ratschläge zu bekommen.“
Gleichzeitig habe er seinen berühmten Namen zu Beginn seiner Karriere gemieden. „Ich und meine Familie haben versucht, mich so sehr zu schützen wie möglich“, so Schumacher. „Ich bin bis zur Formel 4 unter einem anderen Namen gefahren. Jeder auf der Kartstrecke wusste, wer ich bin, aber die Außenwelt wusste es nicht“, sagte er weiter. Das habe geholfen, ihn aus der Öffentlichkeit herauszuhalten: „Deshalb gab es von mir keine Bilder bis ich 15 war. Ich konnte also aufwachsen und spüren, wie es ist, einfach als ein Kind Rennen zu fahren.“
Nach den Rennen habe er an der Strecke teils Spiele gespielt. „Das war sehr gut für mich“, schwärmte Schumacher. „Mein Vater hat großen Wert darauf gelegt, mir die Möglichkeit zu geben, wie jedes andere Kind zu sein, das dort gefahren ist.“
Ein neues Zuhause musste sich Schumacher für sein US-Abenteuer derweil nicht suchen. Die Familie Schumacher besitzt eine Ranch im US-Bundesstaat Texas. Dort hat Schumacher nach eigenen Angaben ein kleines Haus. „Meine Mama und meine Schwester machen Reining“, erklärte Schumacher über das Leben auf der Ranch. Beim Reining handelt es sich um eine Disziplin im Westernreiten. „Wir haben eine Menge Pferde, wir züchten unsere eigenen Pferde“, so Schumacher, der seine Familie lobte: „Sie machen einen großartigen Job. Sie machen sich einen Namen in dem Geschäft.“
„Wir haben wahrscheinlich über 200 Pferde. Es ist ein großes Geschäft“, so Schumacher weiter. „Meine Schwester und ihr Ehemann sind wirklich gut darin, die Ranch zu leiten.“ Er selbst lebe dort jedoch nur während der Saison.











