„Das war schon wild“
Hendrik Wüst gibt seltenen Einblick in sein Privatleben
25.10.2026 – 10:12 UhrLesedauer: 2 Min.
Seit März ist CDU-Politiker Hendrik Wüst Papa von zwei Töchtern. In der „NDR Talk Show“ verriet er nun, wie er seinen Beruf und die Familie unter einen Hut bringt.
Als Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen trägt Hendrik Wüst viel Verantwortung. Privat stärkt ihm seine Ehefrau Katharina den Rücken. Das Paar gab sich im September 2019 das Jawort und hat mittlerweile zwei gemeinsame Kinder: die fünfjährige Tochter Philippa und Tochter Clementine, die im März 2026 zur Welt kam.
Während seines Auftritts in der „NDR Talk Show“ am Freitag sprach Hendrik Wüst ungewohnt offen über sein Privatleben. Er stellte klar, dass er sich immer „ein Wochenende im Monat blocke“, um Zeit mit seiner Familie zu verbringen. „Samstag frei, Sonntag frei. Das wird wirklich geblockt, weil sonst gehört der Kalender dem Büro“, so der 51-Jährige. Auch unter der Woche versuche er, einen Abend für sich freizuschaufeln. „Früher haben wir gesagt ‚Date Night’‘ Seit die Kinder da sind, heißt es Abendbrot“, gab der Politiker schmunzelnd zu.
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An diesen Abenden bringe er seine Kinder ins Bett und versuche, mit seiner Frau „in Ruhe zu reden“. Als Moderatorin Bettina Tietjen wissen wollte, wie viel Schlaf Hendrik Wüst mit einem sieben Monate alten Kind bekomme, musste der Politiker lachen: „Das erste Kind hat es uns sehr leicht gemacht. Das Zweite ist etwas lebhafter nachts gewesen. Die ersten sechs Wochen habe ich echt gedacht: ‚Verflixt, das ist ein Sport für jüngere Männer und für Leute, die geregeltere Arbeitszeiten haben als ich‘. Das war schon wild.“
„Frauen sind wichtig in meinem Leben“
Die Lösung? Seine Frau habe noch während der zweiten Schwangerschaft „ein Schlaf-Sofa gekauft“, das er im Notfall für sich nutzen könne. Mit seiner Familie lebt Hendrik Wüst in seinem Heimatort Reede – auf einem Grundstück, das bereits seinen Eltern gehörte. „Es ist unser Zuhause, es ist unsere Heimat“, so der Politiker emotional.
Er schwärmte weiter: „Für uns ist Reede der Punkt, wo wir zur Ruhe kommen.“ Er könne vor Ort auch ungestört in den Supermarkt gehen und „die Normalität ist für uns das Besondere an der Stelle und die tut mir gut“. Ob er sich unter den Umständen eine künftige Kanzlerschaft vorstellen könne? Nur in Absprache mit seiner Frau, denn: „Frauen sind wichtig in meinem Leben.“