14.16 Uhr: Am Ufer der Bucht, in der Wal Timmy liegt, wird schweres Gerät in Stellung gebracht. Ein Kran fährt aus, daneben steht unter anderem ein Container.
13.43 Uhr: Während erneut Helfer beim Buckelwal im Wasser sind, fährt an Land ein großer Mobilkran vor. Möglicherweise wird er für die nächste Phase der Rettungsaktion benötigt.
13.08 Uhr: Wal Timmy liegt vorerst wieder allein im Wasser, die Untersuchung scheint zunächst abgeschlossen zu sein. Mit Spannung werden jetzt die Ergebnisse erwartet.
12.31 Uhr: Die Umweltschutzorganisation Greenpeace beteiligt sich nicht an der geplanten Rettungsaktion für den vor der Ostsee-Insel Poel gestrandeten Buckelwal: „Wir unterstützen die Rettungsaktion nicht, denn nach allen uns vorliegenden Informationen ist dieser Wal krank und stark geschwächt“, teilte eine Sprecherin auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur dpa mit.
Laut wissenschaftlichen Gutachten des Deutschen Meeresmuseums und des Instituts für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) seien die Erfolgsaussichten des Tieres bei einer Lebendbergung sehr gering und gingen mit einem hohen Verletzungsrisiko einher.
Greenpeace habe sich in den vergangenen Tagen an den Rettungsversuchen beteiligt. „Jetzt konzentrieren wir unsere Arbeit darauf, den Schutz der Meere auch als Lebensraum der Wale voranzubringen.“
12.23 Uhr: Mehrere Helfer haben Wal Timmy erreicht. Jetzt beginnt die Untersuchung im hüfttiefen Wasser.
12.13 Uhr: Eine Gruppe ist jetzt vom Ufer aus aufgebrochen und nähert sich dem Wal. Das ist der Startschuss für die Rettungsaktion.
8.50 Uhr: Umweltminister Backhaus ist jetzt vor Ort und äußert sich zu Timmy: „Er lebt, er zeigt Regung, wir glauben, dass er die Chance hat, die Chance wollen wir nutzen“, erklärt der Minister. Wann es genau losgeht, sagt er nicht. Sein Ministerium sieht nur zu, die Initiative geht von Privatleuten aus: „Wir werden die Maßnahmen genau begleiten, kontrollieren, überwachen“, sagt Backhaus. Ob die Mission gelingen wird, ist unklar: Der Wal baue ab, erklärt der Minister. Und: „Der Wal hat bereits Geschichte geschrieben.“ Er selbst habe diese Nacht nur zwei Stunden geschlafen.











