In jedem Fall sollte der Hund beobachtet werden. Ermüdet er leicht, verliert den Appetit oder hat Koordinationsschwierigkeiten? Dann könnte der in einem chemischen Halsband benutzte Stoff (meist Insektizide, die Parasiten wie Spinnentiere oder Flöhe vertreiben oder abtöten) eine Rolle spielen.
Sollte zusätzlich zum Hund auch noch eine Katze im Haushalt leben, ist bei Zeckenhalsbändern mit dem Anti-Insektenstoff Permethrin Vorsicht geboten. Während Hunde das Mittel gut vertragen, können bei Katzen Krämpfe, Lähmungserscheinungen, erhöhter Speichelfluss, Erbrechen, Durchfall sowie Atembeschwerden auftreten.
Als Alternative zu Halsbändern gibt es eine Vielzahl von sogenannten „Spot on“-Mitteln (flüssige, antiparasitisch wirkende Tierarzneimittel) oder Tabletten. Die richtige Auswahl zu treffen, ist aber sehr komplex.
Deshalb rät Riedel: „Es ist in jedem Fall besser, sich vom Tierarzt beraten zu lassen und nicht von sozialen Medien oder dem Futterhändler, um die richtige Wahl zu treffen, die auch abhängig vom eventuellen Urlaubsland und der Nutzung des Hundes ist.“










