Neue Schilder kommen

So will die Stadt Köln das Badeverbot am Rhein kontrollieren


15.04.2026 – 18:05 UhrLesedauer: 2 Min.

Zwei Mitarbeitende des Kölner Ordnungsamts am Rheinufer: Seit vergangenem September gilt in Köln offiziell ein Badeverbot. (Quelle: IMAGO/Christoph Hardt)

Bis zu 1.000 Euro Strafe müssen Badende im Kölner Rhein künftig zahlen. Die Stadt kündigt intensive Kontrollen an.

Die 20-Grad-Marke wird in Köln in den kommenden Tagen erneut geknackt, auch der Rhein heizt sich weiter auf. An den Uferabschnitten tummelten sich bereits in den vergangenen Wochen einige Menschen. Was 2026 anders ist: Das Baden im Rhein ist offiziell verboten. Dazu zählt auch das mehr als knöcheltiefe Betreten des Flusses.

Obwohl das Verbot bereits seit September gilt, ist bisher noch kein Fall beim Ordnungsamt gemeldet worden. Auch wegen der niedrigen Temperaturen im Herbst und Winter. Die Stadt teilte auf Anfrage der Kölner Redaktion von t-online mit: „Da das Verbot in Köln erst Mitte September 2025 in Kraft trat, hat sich die Stadt Köln in den wenigen Wochen vor Herbstbeginn vor allem der Aufklärung und Prävention vor Ort gewidmet.“

Ein Stadtsprecher teilte weiter mit: „Auch Schwerpunktkontrollen sind möglich.“ Wie genau diese aussehen und welche Hotspots die Stadt dabei im Blick hat, ist derzeit noch nicht bekannt. Die Debatte um ein Badeverbot in Köln war nach erneuten Todesfällen im vergangenen Sommer erneut hochgekocht. Trotz Warnungen hatten sich immer wieder Menschen in den Rhein gewagt.

Düsseldorf legt vor, Köln zieht nach: So wird das Badeverbot im Rhein kontrolliert

Neben Düsseldorf und Köln haben auch weitere Städte entlang des Rheins ein entsprechendes Badeverbot eingeführt. Zuvor hatte es jahrelang rechtliche Unsicherheiten darüber gegeben, welche Behörde überhaupt ein entsprechendes Verbot aussprechen könnte.

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