Nach der Rallye bei Edelmetallen und Aktien bleiben 2026 bei einer Anlageklasse neue Rekorde bislang aus. Doch gerade jetzt wäre Zeit, Investitionen aufzustocken.
Es ist schon ein bisschen merkwürdig. Alle Welt verlangt im Frühsommer 2026 nach Risikoanlagen, und Chipaktien werden ebenso wie viele zyklische Titel auf immer neue Höchststände katapultiert. Dass die Rallye bei Micron Technology, Intel und Nvidia, Qualcomm und Texas Instruments nicht singulär für sich steht, unterstreichen Kursbewegungen bei ehemals langweiligen Industrietiteln wie Caterpillar oder Siemens Energy. Doch eine Anlageklasse will 2026 nicht so richtig aus dem Quark kommen.
Bitcoin erstaunlich ruhig
Die Rede ist natürlich von Krypto. Kurioserweise steht dies diametral dem entgegen, was man bei TV-Übertragungen im internationalen Sportbusiness sehen kann. Dort findet man kaum ein Fußball- oder Tennismatch ohne einen Sponsor aus dem Kryptosektor. An Anbietern wie Bitpanda kommt man kaum vorbei, sei es durch die werbewirksame Kooperation mit Schauspieler Christoph Waltz oder der Partnerschaft mit Bayern München.
Für Anleger aber bedeutet die Kryptoflaute im ersten Halbjahr 2026, dass sich all jene mit Bitcoin oder Ethereum oder einem breiten Korb an Kryptowährungen eindecken können, die in den vergangenen Jahren bei Höchstständen und heftigen Kursrallyes immer wieder das Ziel setzten, endlich einzusteigen, wenn die Kurse mal zurückkommen.

Zur Person
Daniel Saurenz ist Gründer von Feingold Research und bietet mit seinem Team seinen seit 2010 etablierten Börsenbrief an. Sein Fokus liegt auf Vermögensaufbau und aktivem Trading an der Börse. Den Börsenbrief finden Sie auf www.feingoldresearch.de und auf www.instagram.com/saurenz_finance
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Kaufen, wenn es nur wenige mögen
Nun gibt es das bekannte Sprichwort „Limit bei Erreichen streichen“, was bedeutet, dass man sich dann nicht mehr wohlfühlt, wenn man eine ehemals geliebte Anlageklasse mal billiger bekommt. Das liegt daran, dass die Anlageklasse, wenn sie billiger wird, nicht mehr so angesagt ist und man sich dann etwas weniger wohl in der Masse fühlt. Doch genau das kann jetzt im Frühjahr 2026 Anlass genug sein, sich mit Bitcoin intensiv auseinanderzusetzen. Zumal nicht nur Anbieter wie Bitpanda im Geschäft mitmischen, sondern auch im Zertifikatebereich Anbieter wie Vontobel, Société Générale oder CMC Markets.
CMC Markets emittierte jüngst zum Start seines Angebots Hebelprodukte auf sieben Kryptowährungen (Bitcoin, Ethereum, Ripple, Solana, Cardano, Chainlink und Bitcoin Cash) und Tracker-Zertifikate auf 23 Coins.
Volatilität überschaubar
Die Erfahrung der letzten 20 Jahre hat gezeigt: Wann immer im Kryptosektor Flaute herrschte und die Volatilität zum Erliegen kam, war es nur eine Ruhepause. Bitcoin wird früher oder später wieder angesagt sein und umso besser, wenn man sich jetzt schon Gedanken macht. Denn Bitcoin befindet sich ziemlich genau in der Mitte des laufenden Vier-Jahres-Zyklus.












