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Home » Gianni Infantino beendet WM-Investorenpläne der Fifa – Pressestimmen
Sport

Gianni Infantino beendet WM-Investorenpläne der Fifa – Pressestimmen

MitarbeiterBy MitarbeiterAugust 1, 2026
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Gianni Infantino beendet WM-Investorenpläne der Fifa – Pressestimmen

Pressestimmen zum Aus der Investorenpläne

„Eine peinliche Kehrtwende“

01.08.2026 – 08:41 UhrLesedauer: 3 Min.

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Gianni Infantino: Seit 2016 ist er Fifa-Präsident. (Quelle: IMAGO/Mikhail Sinitsyn)

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Der Fußball-Weltverband gibt seine viel kritisierten Investorenpläne auf. Das ruft in den internationalen Medien deutliche Reaktionen hervor.

Die FIFA macht nach massiver Kritik schnell Schluss mit seinen umstrittenen Investorenplänen. Verbandspräsident Gianni Infantino äußerte sich noch in der Nacht zu Samstag in einem offiziellen Statement. Die internationalen Medien reagieren auf die abrupte Kehrtwende.

England

„Daily Mail“: „FIFA-Präsident Gianni Infantino vollzieht eine peinliche Kehrtwende bei den Plänen zur Vermarktung der Weltmeisterschaft. Der unter Druck stehende Chef räumt ein, dass diese „für Spaltung gesorgt“ hätten, und hofft nun, den Fußball wieder zu vereinen. (…) Gianni Infantino hat eine demütigende Niederlage erlitten.“

„Guardian“: „Gianni Infantinos Vorhaben, Anteile an der Fußball-Weltmeisterschaft an private Investoren zu verkaufen, ist spektakulär gescheitert. Angesichts weltweiter Empörung räumte der FIFA-Präsident ein, das Projekt habe „Spaltungen hervorgerufen, die dem eigentlichen Ziel nicht mehr dienlich sind“. Der Plan hatte weltweit für heftige Unruhe in der Fußballwelt gesorgt und die UEFA dazu veranlasst, mit einem Boykott künftiger FIFA-Turniere zu drohen, sollte das Vorhaben nicht aufgegeben werden.“

„Telegraph“: „Gianni Infantino hat seinen 15-Milliarden-Pfund-Plan zum Verkauf der Anteile an der Weltmeisterschaft verworfen – eine Folge des breiten Widerstands und des Aufruhrs innerhalb der FIFA-Reihen.“

„Sun“: „Angesichts weltweiter Empörung hat FIFA-Präsident Gianni Infantino die Pläne verworfen, Anteile an der Fußball-Weltmeisterschaft zu verkaufen. Sein Vorhaben, einen Teil einer neuen Tochtergesellschaft zu veräußern, die für die Weltmeisterschaft zuständig ist, scheiterte an der Boykottdrohung der UEFA sowie an einem „Marken-Alptraum“ für potenzielle Investoren.“

Spanien

„Marca“: „Sein Vorhaben ist gescheitert. Nach heftiger Kritik aus aller Welt an seinem Plan zur Privatisierung der Weltmeisterschaft musste Infantino zurückrudern. Der Druck auf den FIFA-Präsidenten war bereits enorm.“

„As“: „Ein globaler Rückschlag für den FIFA-Präsidenten. (…) Es war nur eine Frage der Zeit, bis Infantinos abwegige Idee scheitern würde, insbesondere nach dem Rücktritt von Carlos Cordeiro, dem Chefberater der FIFA. Die UEFA führte den Widerstand an – und nun hat Infantino den Kampf verloren.“

imago images 1080304533Vergrößern des Bildes
Gianni Infantino (l.) und Donald Trump: Beim WM-Finale zeigten sie sich Seite an Seite. (Quelle: IMAGO/Spain v Argentina/imago)

„El País“: „Der Fußball mit seinen Millionen von Fans hat über externe Akteure gesiegt, die FIFA hat verloren. Zumindest vorerst ist ihr Plan zur Privatisierung der Weltmeisterschaft gescheitert. Gianni Infantino, Präsident des Fußball-Weltverbandes, gab am frühen Samstagmorgen vom FIFA-Hauptsitz in der Schweiz aus bekannt, dass sein Vorschlag nicht weiterverfolgt wird.“

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