Bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 sind nach Abschluss der Gruppenphase am Samstagabend nur noch 32 Mannschaften übrig.
Die K.-o.-Phase beginnt am Sonntag, wenn Südafrika in Los Angeles auf den Co-Gastgeber Kanada trifft, bevor Brasilien am Montag auf Japan trifft.
Hier finden Sie alles, was Sie vor der K.-o.-Runde wissen müssen.
Vorrichtungen
Sonntag, 28. Juni:
Südafrika vs. Kanada – Los Angeles
Montag, 29. Juni:
Brasilien vs. Japan – Houston
Deutschland gegen Paraguay – Boston
Dienstag, 30. Juni 2026
Niederlande vs. Marokko – Monterrey
Elfenbeinküste gegen Norwegen – Dallas
Frankreich gegen Schweden – New Jersey
Mittwoch, 1. Juli 2026
Mexiko vs. Ecuador – Mexiko-Stadt
England gegen DR Kongo – Atlanta
Belgien vs. Senegal – Seattle
Donnerstag, 2. Juli 2026
USA vs. Bosnien und Herzegowina – San Francisco Bay Area
Spanien vs. Österreich – Los Angeles
Freitag, 3. Juli 2026
Portugal vs. Kroatien – Toronto
Schweiz vs. Algerien – Vancouver
Australien gegen Ägypten – Dallas
Samstag, 4. Juli 2026
Argentinien gegen Kap Verde – Miami
Kolumbien vs. Ghana – Kansas City
Favoriten
Frankreich hat einen beeindruckenden Start in die Saison hingelegt und bei Siegen über Senegal, Irak und Norwegen zehn Tore erzielt.
Das hochkarätig besetzte Team von Cheftrainer Didier Deschamps will nach der Niederlage gegen das von Lionel Messi inspirierte Argentinien in Katar im Jahr 2022 zurückschlagen und dürfte im Turnier weit kommen.
Real Madrids Stürmer Kylian Mbappé und der Gewinner des Ballon d’Or 2025, Ousmane Dembélé, haben bereits vier Tore für Les Bleus erzielt, die im Achtelfinale gegen die Schweden des englischen Trainers Graham Potter spielen.
Allerdings könnte Frankreich in der K.-o.-Phase vor einer harten Prüfung stehen, mit möglichen Duellen gegen Deutschland im Achtelfinale und Spanien im Halbfinale.
Auch in der Gruppenphase schnitt Argentinien überzeugend ab, wobei Messi mit sechs Toren in drei Spielen der beste Torschütze des Turniers war.
Den Argentiniern, die als Sieger der Gruppe J Algerien, Österreich und Jordanien besiegten, steht ein relativ günstiger Weg ins Halbfinale bevor. Sie treffen auf Kap Verde, bevor Australien oder Ägypten um einen Platz im Viertelfinale kämpfen, wo sie entweder gegen die Schweiz, Algerien, Kolumbien oder Ghana spielen.
Der amtierende Europameister Spanien war vor dem Turnier die Wahl der Buchmacher, um die Trophäe zu holen, aber ein 0:0-Unentschieden im Eröffnungsspiel gegen den WM-Neuling Kap Verde – der es ebenfalls geschafft hat, sich für die K.-o.-Runde zu qualifizieren – hat möglicherweise einige Zweifel an seiner Form aufgeworfen.
Sie erholten sich mit einem 4:0-Sieg über Saudi-Arabien, bevor sie Uruguay mit einem 1:0-Sieg aus dem Turnier warfen.
Ein spanischer Sieg über Österreich in der Runde der letzten 32 könnte zu einem entscheidenden Spiel gegen Portugal führen.
Auch Portugal war von manchen auf einen Einzug ins Finale getippt worden, doch im ersten Spiel reichten sie gegen die Demokratische Republik Kongo nur mit Mühe ein 1:1-Unentschieden und konnten gegen Kolumbien kein Tor erzielen.
Den Mangel an Toren glichen sie mit einem 5:0-Sieg gegen Usbekistan aus, das zum ersten Mal an einer Weltmeisterschaft teilnahm, doch es bestehen weiterhin Zweifel an ihren Chancen.
Die Mannschaft von Roberto Martínez verfügt über eines der stärksten Mittelfeldspieler der Weltmeisterschaft, wobei Vitinha und João Neves von Paris Saint-Germain sowie Bruno Fernandes von Manchester United nur einige der verfügbaren Optionen sind.
Aber auch im portugiesischen Lager herrschte Aufregung um die Aufnahme des legendären Stürmers Cristiano Ronaldo, mittlerweile 41 Jahre alt, der es trotz Schwierigkeiten vor dem Tor weiterhin in die Mannschaft geschafft hat – obwohl er gegen Usbekistan zwei Tore erzielte.
Weitere Anwärter sind die Engländer von Thomas Tuchel, die die Gruppe L anführten, der fünfmalige Sieger Brasilien und der viermalige Meister Deutschland.
Die Auslosungsseite zwischen England und Brasilien scheint offener zu sein, und die beiden könnten im Viertelfinale aufeinandertreffen. England muss sich zunächst gegen die Demokratische Republik Kongo und Mexiko oder Ecuador durchsetzen, während Brasilien vor einem möglichen Duell mit Norwegen oder der Elfenbeinküste auf Japan trifft.
Wichtige Statistiken
Messi hat bisher sechs Tore geschossen und führt das Rennen um den Goldenen Schuh an. Die Franzosen Kylian Mbappé und Ousmane Dembélé, der Brasilianer Vinícius Júnior und der norwegische Stürmer Erling Haaland haben jeweils vier Tore erzielt. Deutschland, Frankreich und die Niederlande haben jeweils 10 Tore geschossen.
In der Power-Rangliste der FIFA, die den Spielern in den Kategorien Angriff, Kreativität und Verteidigung eine Punktzahl zwischen 0 und 10 zuordnet, ist der Deutsche Deniz Undav bisher der beste Spieler des Turniers.
Undav hat in nur 106 Spielminuten drei Tore und zwei Assists erzielt.
Ihm folgt das etwas vorhersehbare Trio Messi, Mbappé und Vinícius.
