Bei der klassischen analogen Röntgentechnik werden die Bilder auf Filmfolie festgehalten. Die Mammografie erfolgt aber inzwischen überwiegend digital. Das heißt: Die Bilder werden direkt im Computer gespeichert und lassen sich auf dem Bildschirm betrachten und vergrößern. Der Ablauf der Untersuchung selbst ändert sich dadurch nicht.

Wie es direkt nach den Röntgenaufnahmen weitergeht, hängt vom Anlass der Mammografie ab. Wenn es darum geht, eine Brustveränderung abzuklären, untersucht eine Ärztin oder ein Arzt die Brust anschließend meist noch per Ultraschall und bespricht die Untersuchungsergebnisse direkt mit Ihnen.

Findet die Mammografie zur Krebsvorsorge im Rahmen des Screening-Programms statt, ist der Termin direkt nach den Röntgenaufnahmen beendet. Die Röntgenassistentin leitet Ihre Röntgenbilder an zwei Fachärztinnen oder -ärzte weiter. Diese werten die Bilder unabhängig voneinander aus. Das Ergebnis bekommen Sie nach einigen Tagen schriftlich per Post.

Schon gewusst?

In Deutschland brauchen Ärztinnen, Ärzte und radiologische Fachkräfte eine besondere Ausbildung und Qualifikation, um Mammografien durchführen zu dürfen.

Mammografie: Dauer

Wie bei anderen Röntgenuntersuchungen dauern die eigentlichen Aufnahmen bei der Mammografie nur Sekunden. Allerdings werden bei der Untersuchung in der Regel insgesamt vier verschiedene Aufnahmen gemacht: von jeder Brust zwei aus unterschiedlichen Richtungen.

Für jede einzelne Aufnahme muss die Röntgenassistentin das Mammografiegerät neu einstellen und der zu untersuchenden Person helfen, die richtige Position einzunehmen. Das kann etwas Zeit in Anspruch nehmen. Insgesamt ist bei einer Mammografie mit einer Dauer von etwa 15 Minuten zu rechnen.

Mammografie: Risiken und Nebenwirkungen

Bei der Mammografie ist es nötig, die Brust kurz zwischen zwei Platten zusammenzudrücken: Nur mithilfe dieser Kompression lässt sich eine aussagekräftige Röntgenaufnahme der Brust machen. Für manche Frauen kann dadurch – je nach Zustand ihres Brustgewebes – die Mammografie kurzzeitig schmerzhaft sein. Eine Quetschung, die schädlich für die Brust wäre, entsteht dabei aber nicht.

Ein gewisses Risiko bedeutet hingegen die Strahlenbelastung, mit der eine Mammografie verbunden ist. Denn wie bei jeder Röntgenuntersuchung kommen auch hier Röntgenstrahlen zum Einsatz. Dabei muss die Strahlendosis umso höher sein, je dichter das Brustgewebe ist, um ein genaues Bild zu erhalten.

Doch selbst dann ist die Strahlendosis so niedrig, dass die Mammografie normalerweise keine Spätfolgen hat. Und auch bei regelmäßiger Teilnahme am Mammografie-Screening mit wiederholter Strahlenbelastung fällt die Nutzen-Risiko-Auswertung positiv aus. In Zahlen ausgedrückt:

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