Evakuierung wird vorbereitet
Bombenfund? Untersuchungen laufen
30.10.2026 – 11:45 UhrLesedauer: 1 Min.
In Riehl untersuchen Experten einen Fund an einer Baustelle. Bestätigt sich ihre Vermutung, dann kommt es in der neuen Woche dort zu einer Evakuierung.
Im Umfeld der städtischen Sozial-Betriebe Köln-Riehl (SBK) hat der Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland in dieser Woche etwas Verdächtiges ausgemacht: Möglicherweise ist an der Baustelle im Kölner Norden eine zündfähige Weltkriegsbombe entdeckt worden – derzeit laufen dazu noch Untersuchungen.
Sollte der Fund tatsächlich noch zündfähig sein, muss der Bereich für die Entschärfung evakuiert werden. Ordnungsamt, Feuerwehr und Hilfsorganisationen bereiten das gerade vor: Von einer Räumung wären rund 130 Anwohnerinnen und Anwohner sowie ein Teil des SBK-Geländes betroffen.
Stadt Köln prüft Planung für Evakuierung Anfang November
Die mögliche Evakuierung ist laut der Stadt mit den SBK vorbereitet worden und für Donnerstag, 5. November, geplant: Angehörige und Freunde der Heimbewohner sind gebeten, Besuche auf andere Tage zu verlegen. Da nicht alle Gebäude des Seniorenzentrums von einer Räumung betroffen wären, könnten die Bewohner der betroffenen Pflegeheime innerhalb des Geländes verlegt werden, heißt es.
Kommt es tatsächlich zu einer Evakuierung, will die Stadt vorbereitet sein: Dann würden für die Mieter der Seniorenwohnungen Busse bereitstehen, die das Dreikönigsgymnasium an der Escher Straße 247 anfahren. In der dortigen Aula würde im Evakuierungsfall eine Anlaufstelle für 250 Personen eingerichtet.
Von einer Evakuierung betroffen wären außerdem Teile des Niehler Gürtels, der linksrheinische Bereich der Mülheimer Brücke und Teile des Niehler Hafens. Auch die KVB-Linien 13 und 18 wären betroffen, wahrscheinlich ebenso die Buslinie 140. Sobald bekannt ist, ob es sich tatsächlich um einen zündfähigen Blindgänger handelt, will die Stadt Köln über weitere Maßnahmen informieren.