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Home » Wie lässt sich der Infekt behandeln?
Gesundheit

Wie lässt sich der Infekt behandeln?

MitarbeiterBy MitarbeiterOktober 30, 2026
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Erkältungssaison

Wie lässt sich eine RSV-Infektion behandeln?


Aktualisiert am 30.10.2026 – 11:37 UhrLesedauer: 2 Min.

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Bei einer RSV-Infektion kann der Husten oft hartnäckig sein. (Quelle: BakiBG/getty-images-bilder)

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Vor allem im Herbst und Winter treten RSV-Infektionen häufig auf. Wie lassen sich die Beschwerden lindern?

RS-Viren (Respiratorisches Synzytial-Virus, RSV) rufen insbesondere in der kalten Jahreszeit Infekte der oberen und unteren Atemwege hervor. Bei Erwachsenen geht ein Infekt jedoch oft nur mit erkältungsähnlichen Beschwerden einher und verläuft eher mild. Bei Babys, kleinen Kindern und älteren Menschen hingegen kommt es häufiger zu schwereren Verläufen, etwa wenn sich in der Folge eine Lungenentzündung (Pneumonie) oder eine Entzündung der kleinen Bronchialäste (Bronchiolitis) entwickelt.

Bislang gibt es keine Medikamente, die RS-Viren gezielt bekämpfen. Auch Antibiotika helfen nicht, da diese nur bei bakteriellen Infekten wirken. Die Behandlung richtet sich daher vor allem danach, welche Symptome genau auftreten und wie schwer die Erkrankung ausfällt.

Wie lange eine RSV-Infektion dauert, kann sich individuell unterscheiden. Meist erstreckt sie sich über ein bis zwei Wochen, wobei Atemwegsbeschwerden wie Husten deutlich länger anhalten können.

RSV-Infektion: Behandlung bei mildem Verlauf

Ein milder RSV-Infekt kann für gewöhnlich zu Hause behandelt werden. Erkältungsähnliche Symptome wie Husten oder Schnupfen lassen sich in der Regel mit einfachen Maßnahmen lindern. Wichtig ist es vor allem, ausreichend zu trinken. Das hält die Schleimhäute feucht und erleichtert das Abhusten.

Nasentropfen oder -sprays mit Kochsalzlösung befeuchten die Schleimhäute und können dabei helfen, die Nasenatmung freizuhalten. Auch das Spülen mit einer Nasendusche kann sich positiv auswirken. Bleibt die Nase dennoch verstopft, können abschwellende Nasensprays eine Option sein (etwa mit dem Wirkstoff Xylometazolin). Diese sollten jedoch nicht länger als eine Woche angewendet werden.

Bei Kopfschmerzen und/oder leichtem Fieber können frei verkäufliche Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol zum Einsatz kommen.

Darüber hinaus ist es ratsam, den Körper einige Tage zu schonen, um ihn bei der Genesung zu unterstützen. (Lesen Sie hier, warum man immer wieder an RSV erkranken kann.)

Bei schwerem Verlauf Behandlung im Krankenhaus

Vor allem bei Babys, Kleinkindern oder älteren Menschen verläuft eine RSV-Infektion häufiger schwer und kann einen Aufenthalt im Krankenhaus erforderlich machen. Dort werden die Betroffenen überwacht und mit ausreichend Flüssigkeit versorgt.

Gegebenenfalls bekommen sie über eine sogenannte Nasenbrille auch Sauerstoff zugeführt. Ist der Sauerstoffbedarf höher, lässt sich die Atmung über eine CPAP-Maske unterstützen (CPAP = continuous positive airway pressure, zu Deutsch: kontinuierlicher Atemwegsüberdruck). In manchen Fällen kann es nötig sein, den Patienten künstlich zu beatmen.

Je nach Situation kommen auch bronchienerweiternde Substanzen (Bronchodilatatoren) zum Einsatz, um die Atemnot zu lindern. Diese helfen jedoch oft nur begrenzt.

(Lesen Sie hier, für wen eine RSV-Impfung ratsam ist, um einer Infektion vorzubeugen.)

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